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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juni 2018

Städtepartnerschaften: Austausch der Partnerstädte

SIEGERIN beim Halbmarathon in Krasnodar: Tanja Grießbaum. Foto: pr

SIEGERIN beim Halbmarathon in Krasnodar: Tanja Grießbaum. Foto: pr

DAS JUGENDORCHESTER KARLSRUHE besuchte Temeswar. Foto: pr

DAS JUGENDORCHESTER KARLSRUHE besuchte Temeswar. Foto: pr

 

Orchester und Floristinnen in Temeswar, Läufer in Krasnodar, Queere in Karlsruhe

Reger Austausch diverser Gruppen und Facetten prägt weiter Karlsruhes partnerschaftliche Stadtbeziehungen. So reisten 50 Musiker des Karlsruher Jugendorchesters jüngst in das westrumänische Temeswar.

Sie gaben umjubelte Konzerte, besichtigten viele Stätten, wurden im Rathaus von Bürgermeister Dan Diaconu empfangen und übermittelten eine Grußbotschaft von OB Dr. Frank Mentrup. Zuvor hatte in der rumänischen Partnerstadt wieder das Blumenfestival Timfloralis stattgefunden. Architekten, Designer, Floristen, Geschäftsleute, Künstler, Landschaftsgärtner, Ökologen stellten die Schönheit der Natur in städtischem Kontext dar. Alles war prachtvoll geschmückt. Neben einer großen Blumenschau gab es Workshops, eine Modenschau mit floralen Accessoires, Musik und Tanz. Auch Temeswars viele Partnerstädte waren eingeladen. Dem folgten zwei Floristinnen des städtischen Gartenbauamts. „Wir waren begeistert von der herzlichen Betreuung“, konstatierten sie. Europäische Kulturhauptstadt 2021 werde Temeswar zu Recht.

Auf Einladung der südrussischen Partnerstadt Krasnodar nahmen Tanja Grießbaum und Stefan Hellmann von der LG Region Karlsruhe unlängst am dortigen Halbmarathon durch das historische Stadtzentrum teil. Hellmann musste den Lauf verletzungsbedingt abbrechen, Grießbaum passierte mit souveräner Führung als Erste das Ziel und hielt so Karlsruhes Farben besonders hoch. Die Athleten nahmen außerdem an einer Stadtführung teil und besuchten unter anderem Sportstätten sowie Ausbildungszentren.

Vor zwei Wochen empfing Stadtrat Michael Zeh zum Christopher Street Day (CSD) LGBTI-Aktivisten aus Krasnodar und Gäste aus Nancy. Der CSD brandmarkte die Diskriminierung und Gefährdung Homosexueller und anderer aufgrund ihrer sexuellen Identität in vielen Ländern. Im Zentrum für Kunst und Medien gab es einen Info-Abend mit Impulsvorträgen auch der ausländischen queeren Repräsentanten. Ein trilateraler Austausch ist geplant. -mab-

 
 

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