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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juni 2018

Zukunft Innenstadt: City auf dem Weg zum „Erlebnisraum“

DIE ZUKUNFT INNENSTADT diskutierte interessierte Bürgerschaft mit Akteuren und Experten. Dabei ging es um Ideen, wie die City angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen attraktiv bleibt. Foto: Fränkle

DIE ZUKUNFT INNENSTADT diskutierte interessierte Bürgerschaft mit Akteuren und Experten. Dabei ging es um Ideen, wie die City angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen attraktiv bleibt. Foto: Fränkle

 

Zukunft als Einzelhandelsstandort 2030 / Ideen gefragt / Online-Beteiligung offen

Einkaufen oder Events? Schaufensterbummel oder Schlosslichtspiele? Die City der Zukunft steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Der Weg vom Platz zum Austausch von Waren und Dienstleistungen hin zum „Erlebnisraum“ Stadt scheint unausweichlich – und Karlsruhe hat nach Experteneinschätzung dafür eine durchaus gute Ausgangsposition.

Dabei war die Karlsruher Innenstadt in den vergangenen Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert: Bauarbeiten für die Kombilösung, erstarkende Mittelzentren und zunehmender Online-Handel haben Wirkung gezeigt. Der Kaufkraftzufluss aus dem Umland ist leicht zurückgegangen. Für Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Grund genug, die „Zukunft Innenstadt“ zur Chefsache zu machen und mit der Münchner CIMA eine renommierte Beratungsgesellschaft an Bord zu holen. Der Auftrag lautet: Bis Ende des Jahres ein Gutachten zur Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City als Einzelhandelsstandort 2030 zu erarbeiten – danach soll es in die Umsetzung gehen.

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, der „Citywerkstatt“, hatten am Donnerstag vergangener Woche im Stephansaal dabei auch alle Bürgerinnen und Bürger Gele-genheit, ihre Ideen, Vorschläge und Anforderungen in den Prozess mit einzubringen. Gastronomie und Erlebnis in der Markthalle am Kronenplatz, lautete ein Vorschlag. Eine andere Anregung war, den Passagehof ab 20 Uhr für den Verkehr zu sperren. Das Bedürfnis nach mehr Sicherheit und Kontrolle auf dem Europaplatz wurde hinterlegt. Ein Portal könnte nach den Vorstellungen der Teilnehmenden den Beginn der Südlichen Waldstraße markieren. Das Café am Friedrichsplatz fand ebenso Befürworter wie etwa Klassikkonzerte auf dem Marktplatz – umsonst und draußen.

Vorschläge und Ideen können auch online über das Beteiligungsportal auf www.karlsruhe.de eingebracht werden. Unter der Rubrik „Aktuelle Projekte“ gelangt man zum Gutachten zur Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City mit sämtlichen Unterlagen und Folien, welche die CIMA-Projektleitung im Rahmen der Citywerkstatt gezeigt hatte. -bw-

Mehr zu „Zukunft Innenstadt“ als Teil der neuen IQ-Arbeitsweise (innovativ und quer): karlsruhe.de/iq

 
 

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