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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juni 2018

Umfahrung Hagsfeld: Erster Zwischenbericht

Öffentlicher Scoping-Termin geplant

Für die Südumfahrung Hagsfeld ist ein Planfeststellungsverfahren vorgesehen. Vor Einleitung durch das Regierungspräsidium (RP) muss durch die Stadt eine umfassende Variantenuntersuchung erfolgen.

Nach europaweiter Ausschreibung hat die Verwaltung die Planungsgemeinschaft Mailänder Consult/Schüssler Plan mit diesen Vorplanungen beauftragt und nun mit diesem im Planungsausschuss einen ersten Zwischenbericht gegeben. Nach einem Jahr Planungsphase habe man einen gewissen Vertiefungsstand erreicht, wenngleich die Voruntersuchungen sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden, so die Verwaltung.

Die Variantenuntersuchung erfolgt auf Grundlage der aktualisierten Verkehrsgutachten mit Trendprognose 2030 für die Haid-und-Neu-Straße sowie Elfmorgenbruchstraße. Neu hinzugekommen ist die Forderung, den Technologiepark Karlsruhe an die Südumfahrung anzubinden. Absicht ist eine zweistreifige Führung der Trasse mit leistungsfähigen Knoten. Für die Knotenpunkte untersucht wurden Kreuzungen mit Lichtsignalanlagen sowie Kreisverkehrsszenarien mit und ohne Bypässe oder auch zusätzlicher Unterführung der Hauptverkehrsrichtung. Jeweils betrachtet wurde dabei die verkehrliche Wirkung.

Kriterien waren zudem unter anderem Flächenverbrauch sowie die Fuß- und Radwegebeziehungen. Bisherige Erkenntnis ist, dass eine rein technische Sicht auf die Knotenpunkte für eine mit Ampeln gesteuerte Kreuzung spricht.
Bei der Querung der Bahntrasse bearbeitet das Planerbüro Varianten mit Trogbauwerk sowie Brücke - aufgeständert oder mit Böschungen. Aktuell wird an der faunistischen Kartierung gearbeitet. Bis zum Spätjahr soll die schalltechnische Untersuchung fortgeschrieben werden. Im nächsten Schritt ist neben der Beteiligung der Bürgerschaft auch der öffentliche Scoping-Termin vorgesehen.

Diese Informationsveranstaltung ist dem förmlichen Planfeststellungsverfahren vorgeschaltet. Der endgültige Umfang des Untersuchungsraumes und beizubringenden Unterlagen wird dann vom RP festgelegt.

Sobald die Variantenuntersuchung einschließlich Umweltverträglichkeitsstudie vorliegt, ist der Gemeinderat aufgefordert, sich auf eine Vorzugsvariante für das Planfeststellungsverfahren festzulegen. -rie-

 
 

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