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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juni 2018

Bürgerinitiative: Hundekot eintüten

STOLZ AUF DAS ERFOLGSMODELL sind Initiator Andreas Gold (links) sowie die Paten Karl Leis und Michaela Lehmann. Foto: MMG

STOLZ AUF DAS ERFOLGSMODELL sind Initiator Andreas Gold (links) sowie die Paten Karl Leis und Michaela Lehmann. Foto: MMG

 

Mehr Mitstreiter und Beutelboxen

Hundebeutel zuhause vergessen? Das ist längst keine Ausrede mehr, die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners nicht wegzumachen. Denn mittlerweile gibt es stadtweit in und an Grünanlagen 71 mit Gratis-Tüten befüllte Boxen. Jede hat einen Paten, der die kleinen Metallkästchen im Auge hat.

Über wachsenden Zuspruch freute sich Andreas Gold, Initiator der 2017 gegründeten Bürgerinitiative „Erhaltet die Hundebeutel“, kürzlich beim Pressetermin Im Nymphengarten. Immer mehr Firmen, Privatleute und Vereine beteiligen sich an der Aktion, sponsern die 115 Euro teuren Kästen oder füllen sie bei Bedarf auf. Insgesamt neun Stadtteile wurden mittlerweile bestückt, darunter sind als Neuzugänge Rüppurr, die Weststadt, Hagsfeld und die Heidenstückersiedlung.

Das städtische Gartenbauamt unterstützt die Aktion und stellt die Hundekotbeutel kostenlos zur Verfügung. Sie sind nicht nur in den Tütenspendern vor Ort vorrätig, sondern auch etwa bei Tierärzten, in Bürgerbüros, Ortsverwaltungen, an der Rathaus-Pforte am Marktplatz oder bei den dm-Drogeriemärkten, informierte Lore Chorbacher. Im vergangen Jahr habe ihr Amt rund zwei Millionen Tüten für 30.000 Euro angeschafft. -maf-

 
 

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