Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juni 2018

Helmholtz-Gymnasium: Bundesweiter Energiesparmeister

AUS DER EIGENEN PHOTOVOLTAIK-ANLAGE kommt im Helmholtz-Gynasium der Strom für ein E-Auto und zwei Pedelecs  zugunsten umweltfreundlicher Mobilität. Foto: pr

AUS DER EIGENEN PHOTOVOLTAIK-ANLAGE kommt im Helmholtz-Gynasium der Strom für ein E-Auto und zwei Pedelecs zugunsten umweltfreundlicher Mobilität. Foto: pr

 

Helmholtz-Gymnasium setzte sich mit vielfältigen Aktivitäten bei Wettbewerb durch

Das Karlsruher Helmholtz-Gymnasium hat kürzlich den Sieg für Baden-Württemberg beim bundesweiten Wettbewerb „Energiesparmeister 2018“ errungen. Nach einem Online-Voting gehört die Schule mit Ihrem Konzept der Elektromobilität zu den 16 besten deutschen Schulen. In diesem Jahr bewarben sich für den Energiesparmeister-Titel 267 Einrichtungen mit rund 30.000 beteiligten Schülern und Lehrern.

Die sechzehn Gewinner aus den Bundesländern hat eine Jury mit Experten aus Forschung und Umweltpolitik ausgewählt. Die Gewinner erhielten jeweils 2.500 Euro in Berlin im Bundesumweltministerium - so auch das Helmholtz-Gymnasium.

Die Aktionen der Schule sind vielfältig. Die Schülerinnen und Schüler „wollten direkt große Brötchen backen". Mit der Anschaffung eines eigenen E-Autos und zwei Pedelecs können sich Lehrkräfte und sogar das naheliegende Ordnungs- und Bürgeramt umweltfreundlich fortbewegen. Der Strom kommt dazu aus der eigenen Photovoltaikanlage, die das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft installiert hat. Mit einem eigenen Thermographie-Team bieten die Schülerinnen und Schüler den Eltern Wärmebildaufnahmen an, um so energetische Schwachstellen in den eigenen vier Wänden aufzudecken.

Seit 2012 mit der Einführung des städtischen Beteiligungsprojektes setzen sich Schülerinnen und Schüler forciert für den Klimaschutz am Helmholtz-Gymnasium ein. Projektleiterin Edith Kindopp vom Energiemanagement des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft der Stadt ist begeistert: "Neben der jährlich erzielten Energieeinsparung, hat das Projekt viele weitere Aktionen in Gang gesetzt, die über den Schulbereich hinausgehen. So werden möglichst viele Menschen erreicht und für den Klimaschutz sensibilisiert". -red-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe