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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juni 2018

Kombilösung: Bau schreitet fort

BEEINDRUCKT:  Großbohrgerät in der Kriegsstraße. Foto: KASIG

BEEINDRUCKT: Großbohrgerät in der Kriegsstraße. Foto: KASIG

 

Zwei Tunnelabschnitte in Kriegsstraße zu erkennen

Der Autotunnel unter der künftigen Gleistrasse in der Kriegsstraße wächst in den beiden Baufeldern, in denen vor etwas mehr als einem Jahr die Arbeiten zum Umbau dieser innerstädtischen Hauptverkehrsachse begonnen wurden.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, schließen sich im Baufeld W 2 – es liegt zwischen Lammstraße und Ritterstraße – wie auch im Baufeld O 1 – das ist das östliche Tunnel-Ende – zunehmend auch die Deckel über den zuvor gebauten Seitenwänden. Im Baufeld W 2 werden die oberen Enden der Spundwände abgetrennt, um das Überschütten des Tunnels mit Erdreich vorzubereiten.

Seit einiger Zeit rollt der Verkehr im Baufeld W 3 zwischen Lammstraße und Ettlinger Tor auf der eigens für die Bauzeit angelegten provisorischen südlichen Fahrbahn. In der Mitte der Kriegsstraße können damit die gleichen Arbeiten starten wie sie bisher etwas weiter westlich im Baufeld W 2 ausgeführt wurden.

Nach wie vor im Einsatz sind die zwei Großbohrgeräte, die auf der Südseite der Baufelder O 3 und O 4 zwischen Adlerstraße und Ettlinger Tor mit der Herstellung von überschnittenen Bohrpfählen für eine stabile Abstützung der später hier entstehenden Baugrube sorgen. Zwischen Adlerstraße und Mendelssohnplatz entsteht zudem auf der Südseite der Kriegsstraße eine provisorische Fahrbahn für den Verkehr während der Tunnelbauarbeiten. Die Neugestaltung der Einmündung der Kapellenstraße in die Kriegsstraße unmittelbar östlich vom Mendelssohnplatz ist dank der dort begonnenen Arbeiten an den Randsteinen - zwischen den beiden Baufeldern O 2 und O 1 – gut zu erkennen. Auch an den Fahrbahnrändern und den Gehwegen in der Kapellenstraße wird bereits gebaut.

Beim Rohbau des Stadtbahn- und Straßenbahntunnels unter der Kaiserstraße mit dem Abzweig vom Marktplatz in die Ettlinger Straße wird in größerem Umfang nur noch im nördlichen Bereich der späteren unterirdischen Haltestelle Ettlinger Tor betoniert. Hier entstehen Innenwände entlang der Treppenaufgänge sowie die nördliche Zwischenebene, über die später auch der Zugang in das benachbarte Einkaufszentrum möglich sein wird.

Bahnsteigplatten werden derzeit in der Haltestelle Lammstraße auf den Bahnsteigkörper gelegt und dieser damit geschlossen. -red-/-trö-

 
 

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