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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juni 2018

Mobilität: Umstieg auf Pedelec

FIDUCIA & GAD WILL WEITERRADELN: Derzeit wird im Unternehmen die Einführung von Leasingrädern überlegt. Foto: MMG

FIDUCIA & GAD WILL WEITERRADELN: Derzeit wird im Unternehmen die Einführung von Leasingrädern überlegt. Foto: MMG

 

Beschäftigte von FIDUCIA & GAD testeten Elektroräder

Jeder Rad fahrende Pendler entlastet Karlsruher Straßen. Und da es doppelt so viele Ein- und Auspendler wie „Binnenbeschäftigte“ gibt, will die Stadt aktuell ganz gezielt Pendlern den Umstieg vom Auto aufs Rad schmackhaft machen, erklärt Bürgermeister Michael Obert.

Gehört doch dank Pedelec ein Arbeitsweg von 10 bis 15 Kilometer noch zu der Distanz, bei der man mit Rad am schnellsten unterwegs ist. „Tausche Auto gegen Pedelec“ – unter diesem Motto stellte die Stadt letzte Woche daher zehn Test-Pedelec des ADFC-Landes-ver¬bands Beschäftigten der Fiducia & GAD kostenlos zur Verfügung. Das Unternehmen ist idealer Partner für die Pedelectestflotte, empfahl es sich doch bereits wegen seines bei „mobil.pro.fit.“ ausgezeichneten Engagements für umweltfreundliche Mobilität.

Am Standort Durlach summieren sich die Arbeitswege der gut 1.900 Beschäftigten pro Tag auf rund 112.000 Kilometer (Hin- und Rückfahrt). 45 Prozent der Mitarbeiter wohnen im „Pedelec-Radius“, also bis 15 Kilometer entfernt, informierte Jörg Staff aus dem Unternehmensvorstand bei einer „Halbzeit-Bilanz“. Per Intranet wurden zehn Testradler gesucht – nach 13 Minuten waren alle Testräder vergeben. „Ich habe die 18 Kilometer von Friedrichstal ins Büro genossen“, betonte Testfahrer Carsten George. Ähnliches war von seinen Kollegen aus dem Pfinztal zu hören. Und was könnte das Radeln zur Arbeit weiter beflügeln? Guter Belag, kreuzungsfreie Verbindungen, durchgehende Beleuchtung, waren sich die Testradler einig. Künftige Radschnellwege werden diese Kriterien erfüllen, betonte Obert. -rie-

 
 

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