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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juni 2018

Neubau St. Vincentius: Letzte Phase eingeleitet

DAS RICHTFEST zelebrierten Richard Wentges und Polier Alexander Fuller. Der Neubau der St. Vincentius-Kliniken an der Steinhäuserstraße hat 13 OP-Säle und 192 Zimmer mit 341 Betten. Foto. MMG

DAS RICHTFEST zelebrierten Richard Wentges und Polier Alexander Fuller. Der Neubau der St. Vincentius-Kliniken an der Steinhäuserstraße hat 13 OP-Säle und 192 Zimmer mit 341 Betten. Foto. MMG

 

Steinhäuserstraße im Plan

Die Karlsruher Krankenhauslandschaft ist im Umbruch und zeigt zunehmend ihre neuen Gesichter, wie am 22. Juni beim Richtfest der Neubau der St. Vincentius-Kliniken in der Steinhäuserstraße.

Sechs Jahre nach den ersten Gesprächen im Sozialministerium, dem Architektenwettbewerb 2014 und 40 Monate nach dem ersten Spatenstich im Februar 2016 bricht die letzte Bauphase für das „Neue Vincenz“ an. Ersetzt wird das nicht mehr zukunftsfähige Haus aus dem Jahre 1972. Das moderne wird „geprägt sein von einer warmen Atmosphäre, in der sich unsere Patienten wohl  und gut aufgehoben fühlen können“, versprach Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender der ViDia Klinken.

Stolz war er, „unfallfrei“ im Kostenrahmen von 190 Millionen Euro zu sein. 102,3 Millionen kommen vom Land, den Rest finanzieren die Klinken über Kredite. Sein Dank galt allen Beteiligten wie Planungsleiter Rainer Magenreuter, Architekt Nick Schreiter aus dem Büro wörner traxler richter sowie Bauleiter Jerry Stepanik von der Rohbaufirma Schick und seinem Polier Alexander Fuller, der stilgerecht in Reimen, beflügelt von  drei Gläsern Wein den Richtspruch zelebrierte. Ziel der Neubauten ist die Bündelung von Kompetenzen und damit  Schwerpunktsetzung für die aus Vincentius- und Diakonissenkrankenhaus (DIAK) fusionierten Kliniken.

Das wird endgültig erreicht, wenn auch die Kliniken aus der Südendstraße in weitere Neubauten auf dem Platz des dann abgerissenen Hauses von 1972 eingezogen sind. Auf dem jetzigen Rohbau erhält der Rettungshubschrauber Christoph 43 zwei Landeplätze samt Hangar. Darunter behandelt werden der gesamte Bewegungsapparat im Muskoskelettalen Zentrum, Hals-Nasen- und Ohrenkrankheiten (HNO) im zertifizierten Kopf-Hals-Tumorzentrum.

Zusammengeführt werden dafür die Orthopädie mit Wirbelsäulentherapie, Unfall-, Handchirurgie, Sportmedizin,  HNO-Klinik, Kopf- und Halschirurgie und plastische Gesichtschirurgie aus  „Vincenz“ und DIAK. Ebenfalls angesiedelt  sind Radiologie, Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin sowie Pathologie. -cal-

 
 

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