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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juni 2018

Wirtschaftsförderung: Standort Karlsruhe bleibt attraktiv

 

Unternehmen vergeben gute Noten bei Lebensqualität, Verkehr und Forschungsnähe Der Standort Karlsruhe erhält bei Beurteilungen von außen regelmäßig sehr gute Bewertungen. Beim Morgenstadt-City-Index des Fraunhofer Instituts nahm die Stadt sogar den ersten Platz ein.

Um selbst ein breites Meinungsbild aus der Unternehmerschaft zu bekommen, führt das Amt für Stadtentwicklung gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Karlsruhe regelmäßig Unternehmensbefragungen durch, zuletzt 2017. Die Auswertung der jüngsten Umfrage ergab, dass von über 1.000 teilnehmenden Betrieben rund 85 Prozent mit dem Wirtschaftsstandort sowie mit dem Wohn- und Lebensstandort Karlsruhe zufrieden oder gar sehr zufrieden sind. Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz begrüßte die positive Tendenz und betonte bei der Ergebnispräsentation vor den Medien, dass die gewonnenen Einblicke „extrem wichtig“ seien, um sich „stetig verbessern“ zu können und um „Zielvorgaben für die Zukunft“ zu erarbeiten.

Wie diese konkret aussehen könnten, erklärte Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung, die mit Rücklaufquote und Teilnehmerstruktur sehr zufrieden war. Sie stellte heraus, dass es „beste Schulnoten“ für die „Nähe zu Hochschulen und die „Nähe zu anderen Unternehmen der Wertschöpfungskette“ gegeben habe und sich deutlich abzeichne, dass leistungsfähige Breitband- und Mobilfunkanbindungen zunehmend zu den wichtigsten infrastrukturellen Standortfaktoren werden.

In Karlsruhe ganz besonders wichtig, denn „IT-Unternehmen können auch als Kleinstbetriebe international aktiv werden“, unterstrich Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung, zum Thema globale Aktivitäten, einem weiteren wichtigen Umfrageschwerpunkt. Insgesamt habe er sich „sehr gefreut“, sprach Kaiser davon, dass Karlsruhe als „lebhafter Standort“ wahrgenommen werde.

Optimierungspotenziale erkannten alle Vortragenden in den Bereichen Fachkräfte und Immobilien. Sowohl beim Wohnraum, als auch bei gewerblichen Immobilienpreisen und der Verfügbarkeit von Expansionsflächen gab es nur ausreichende Bewertungen. Dies zu ändern, wurde einvernehmlich als wichtiges Ziel für die Zukunft definiert. Weitere bedeutsame Faktoren für die Unternehmen waren aber nicht zuletzt Attraktivität und Image des Standorts. Hier erhielt Karlsruhe gute Noten. Alle Ergebnisse unter:
www.karlsruhe.de/unternehmensumfrage2017. -gem-

 
 

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