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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Juli 2018

Bauausschuss: Weststadt behält den Heller-Platz

Der Karlsruher Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer Gustav Heller wird weiter in der Weststadt durch einen Platz gewürdigt. Nicht in Rintheim, auch wenn er vor allem dort lebte und wirkte. Das beschloss der Bauausschuss vorigen Freitag einstimmig.

Rintheims Bürgerverein hatte die Benennung eines neuen Platzes im Stadtteil (Forststraße) beantragt. Hätte eine Umbenennung bedeutet, die ein zweites Mal das Pflegeheim Anna-Walch-Haus mit Folgekosten beträfe. Im Weststadt-Quartier wurden mehrere Ehrenbürger als Komplex verewigt. Hellers Geburtshaus steht in der Südstadt, Rintheim braucht also einen anderen Namenspaten.

Das Gremium billigte ansonsten Vergaben: Bau und Betrieb von sechs neuen / umzubauenden öffentlichen Toiletten übernimmt eine Firma aus Burbach (Nordrhein-Westfalen) für gut 1,5 Millionen Euro, knapp 267000 Euro unter der Kalkulation. Einen Mehrbetrag von gut 300000 zu knapp 660000 Euro weist das wirtschaftlichste Angebot (aus Freiburg) für Rohbauarbeiten zum Umbau der Tiefgarage am Hauptbahnhof auf. Den Zuschlag für die notwendige grundlegende Erneuerung der maroden Friedrich-Wolff-Straße zwischen Knielinger Allee und Alfons-Fischer-Allee soll ein Unternehmen aus Baden-Baden für gut 756000 Euro erhalten (Mehrbetrag von 304000). -mab-

 
 

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