Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Juli 2018

Baustellen: Wasserwerkbrücke ab 30. Juli gesperrt

Vorarbeiten ab 23. Juli / Sonderticket für Südstädter für Tramfahrt Tivoli-Dammerstock

Der Zugang in den Oberwald über die Wasserwerkbrücke ist ab Montag, 30. Juli, nicht mehr möglich. Wie geplant, starten dann mit Beginn der Sommerferien die Abbruch- und Neubauarbeiten. Erste Arbeiten laufen bereits ab Montag, 23. Juli, mit der Herstellung eines neuen Anschlusses für die Brückenentwässerung im Bereich des südlichen Brückenwiderlagers. Die neue Brücke wird voraussichtlich im Herbst 2019 für den Fuß- und Radverkehr zur Verfügung stehen.

Damit Fußgänger aus der Südstadt auch während der Brückensperrung möglichst bequem in den Oberwald und zum Tierpark gelangen, hat die Stadt Karlsruhe mit dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) für die Bewohnerinnen und Bewohner der Südstadt das Angebot eines kostenlosen Sondertickets zwischen den Haltestellen Tivoli und Dammerstock vereinbart. Das Sonderticket ist ab 23. Juli im KVV-Kundenzentrum am Hauptbahnhof und in der Geschäftsstelle der Bürgergesellschaft Südstadt erhältlich ist.

Für den Radverkehr wird ab der Mittelbruchstraße eine Umleitung über die Fautenbruchstraße, Ettlinger Straße, den Langenbruchweg und über die Narrenbrücke bis zum Tierpark Oberwald ausgeschildert. Die Umbauarbeiten für die hierzu notwendige Optimierung der Radverkehrsführung in der Fautenbruchstraße wurden bereits zwischen Ostern und Pfingsten durch das Tiefbauamt durchgeführt.

Im Kurvenbereich von Mittelbruch- und Fautenbruchstraße wurden die Gehwege beidseitig zur Aufnahme des Radverkehrs verbreitert und in der Fautenbruchstraße in beiden Fahrtrichtungen ein Radfahrerschutzstreifen angeordnet. Damit steht während der Sperrung der Wasserwerkbrücke eine sichere Umleitung für den Radverkehr zur Verfügung. Das Tiefbauamt bittet um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen.

Nach Sperrung der Brücke werden zunächst der Belag, die Abdichtung und anschließend die Betonfahrbahnplatte vollständig zurückgebaut, so dass nur noch die Stahlfachwerkkonstruktion verbleibt und der 163 Meter lange Brückenüberbau für den Aushub mit Mobilkränen an Gewicht verloren hat. Ab Ende August wird die Konstruktion in mehrere Abschnitte getrennt und ausgehoben. Bis Ende Oktober soll der Abbruch des Brückenüberbaus samt Stützen und Fundamente abgeschlossen sein. Lediglich die Brückenwiderlager können teilweise erhalten und nach einzelnen Anpassungsmaßnahmen für den neuen Überbau genutzt werden. Anschließend beginnt der Neubau mit der Herstellung der Stützenfundamente.

Das Bauwerk wurde 1894/1895 durch die Bahn errichtet und ging mit der Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes Ende 1993 in die Baulast der Stadt Karlsruhe über. Bereits damals war die Brücke stark geschädigt, so dass das Bauwerk heute nicht mehr mit vertretbarem Aufwand erhalten werden kann und einen Zustand aufweist. Mit der Erneuerung der Wasserwerkbrücke wird der insbesondere für die Südstadt wichtige Zugang in den Oberwald über die Wasserwerkstraße nun langfristig gesichert. -rie-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe