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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Juli 2018

Festivals: Karlsruhe in „Das Fest“-Stimmung

VOLL WIRD ES BEI „DAS FEST“ IMMER, aber längst nicht mehr zu voll. Sicherheit geht vor. Rund um die Hauptbühne am Mount Klotz sind die Tickets seit einigen Jahren limitiert. Foto: Bastian

VOLL WIRD ES BEI „DAS FEST“ IMMER, aber längst nicht mehr zu voll. Sicherheit geht vor. Rund um die Hauptbühne am Mount Klotz sind die Tickets seit einigen Jahren limitiert. Foto: Bastian

 

Ab Freitag, 20.07. geht es in der Klotze mit Mando Diao, Marteria und Simple Minds rund

Zu feiern gibt es für „Das Fest“-Gäste immer etwas. Für junge wie ältere Musikfreaks, Sportbegeisterte, Kulturbeflissene, für Kinder und Familien. Wer Tickets hat, bekommt bis Sonntag für nur 30 Euro rund um die Hauptbühne am Mount Klotz mit Mando Diao, Marteria und Simple Minds ein Line-Up serviert, das HipHopper ebenso bedient wie Rockfans.

Ausgiebig feiern kann bei Südwestdeutschlands größtem Familienfestival auch, wer spontan und ohne Ticket vorbeikommt, denn 70 Prozent der Angebote kosten keinen Cent. Im Kinder- und Kulturbereich stehen Variete, Tanz, Theater, Comedy und Zirkus auf dem Programm. Die als Geheimtipp gehandelte Feldbühne ist längst keiner mehr. Recht intim lassen sich dort regionale und europäische Künstler entdecken, die Großes machen, aber noch nicht zu den ganz Großen gehören. Im Sparda-Sportpark rund um die Europahalle suchen beim Fest-Cup die Skater ihre Besten, am trocken gelegten Modellbootsee produzieren DJs tanzbare Club-Beats. Bunt bestückt ist die Infomeile (Karl-Wolf-Weg) und bunt ist der Mobi-Rummelplatz des Stadtjugendausschusses, der am Freitag ab 15 Uhr (über den Eingang Kühler Krug) seine Pforten öffnet.

Wer an den Zugängen nicht lange warten will, bringt nur das Nötigste (darunter Sonnenschutz und Regencape) in einem DINA4-großen Stoffbeutel mit, der sich schnell kontrollieren lässt. Festgänger mit Rucksack müssen durch gesonderte Schleusen. Wie immer gibt es für das sonntägliche Klassikfrühstück noch Restkarten - ab acht Uhr an der Ticketkasse Europahalle. Damit steht dem gemütlichen Picknick nichts im Wege – außer Thermoskannen für Tee oder Kaffee, die erstmals draußen bleiben müssen.

„Das Fest und Innovation gehören zusammen“ unterstrich am Mittwoch Martin Wacker, Geschäftsführer der Event GmbH, vor den Medien Neu sind etwa die Solar-LED-Leuchten entlang der Wilhelm-Baur-Straße, neu ist auch, dass der Stadtbereitschaft des DRK nun Bergretter zur Seite stehen. Und „Das Fest“ fungiert als Testfeld. Probeweise setzen der Karlsruher Rockshop und d&b audiotechnik (Backnang) bei der aktuellen Ausgabe unter dem Slogan „More art, less noise“ auf modernste Beschallungstechnik, die dem Publikum überall Musikgenuss, den Anwohnern weniger Lärm verspricht. Mit der mobilen Fest-App alles im Blick haben nicht nur Besucher, sondern auch deren Entwickler Yellow Map. App-Nutzer können das EU-Forschungsprojekt BASMATI live unterstützen und ihre Laufwege zur Messung von Besucherdichten „tracken“ zu lassen. Anonym, versteht sich.

Am besten mit Rad oder Bahn anreisen

Die Fest-Anreise empfiehlt sich nervenschonend mit dem Rad oder mit der Bahn. Erstmals ist die Fest-Eintrittskarte auch KVV-Ticket. Im Westen und im Osten des Geländes gibt es bewachte BGV-Stellplätze für die Drahtesel. Zudem kann man sein Rad vom ADFC codieren lassen, auch ein kurzer Check ist möglich. Für die E-Biker wird zudem eine E-Bike-Station der Stadtwerke Karlsruhe eingerichtet. -maf-

 
 

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