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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Juli 2018

Gemeinderat: Erste Schritte für digitale Schulen

Internetanbindung, Infrastruktur, digitale Präsentationsmöglichkeiten, Endgeräte, Supportsystem: Fünf Handlungsfelder für die Digitalisierung der Karlsruher Schulen. Der Gemeinderat beschloss erste Schritte dazu einstimmig. Zwei Nein (AfD, pl) gab es nur zum Verzicht auf Gegenfinanzierung.

Das Schul- und Sportamt (SuS) erstellte (mit den Stadtwerken) eine Umsetzungsliste für die nächsten vier Jahre zur Netzanbindung, zeigte dabei den Status wie „verbunden“, „in Arbeit“, „in Planung“, „zu klären“ auf. Auch eine Prioritätenliste der Verkabelung lieferte das SuS, das eine Koordinierungsstelle erhalten soll. Viereinhalb weitere Stellen sind innerhalb der Verwaltung für die Daueraufgabe vorgesehen.

„Jeder Euro ist notwendig und gut investiert“ – nur dann, pointierte Tom Høyem (FDP), wenn Fortbildung und Lehrpläne richtig unterstützt werden. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss der Pädagogik folgen“, unterstrich Ekkehard Hodapp (GRÜNE), der wie alle das notwendigerweise hohe Tempo lobte. Als sinnvoll hob Erik Wohlfeil (KULT) hervor, die Schulen nach und nach auszustatten, um Austauschspitzen zu vermeiden. Karlsruhe presche vor, sagte OB Dr. Frank Mentrup. Ohne noch nicht absehbare Förderung von Bund und Land gehe aber die Luft aus. Ausstattung, Betreuung oder gar Fortbildung seien inakzeptabel als kommunale Aufgaben. -mab-

 
 

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