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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Juli 2018

IKEA: Eröffnung soll im Sommer 2020 sein

Innerstädtische Verkehrsknoten werden für die IKEA-Kundschaft angepasst

Im Sommer 2020 will IKEA in Karlsruhe eröffnen. Bei der IKEA-Infoveranstaltung vor allem für Anlieger ums Baufeld zwischen Durlacher Allee, Weinweg, Gerwigstraße und Bahndamm sowie für Bürgervereine umliegender Stadtteile interessierte neben dem Projekt selbst vor allem das Thema Verkehr.

Derzeit werde für das Gebäude die Sohle betoniert, informierte Projektmanagerin Nicole Schaffelder. Am 54. deutschen IKEA-Einrichtungshaus wird zwar das Blau-Gelb des schwedischen Möbelherstellers sichtbar sein. Das Gebäude erhält aber - Ergebnis eines Fassadenwettbewerbs - eine „städtische Fassade“, eine Hülle aus weißen Aluminium-Elementen, hatte Bürgermeister Michael Obert eingangs auf die besondere Lage am Stadteingang abgehoben.

IKEA ist aktuell nicht nur mit dem eigenen Neubau beschäftigt, sondern auch in der Gerwigstraße aktiv. Denn das Unternehmen hat sich per Durchführungsvertrag verpflichtet, den öffentlichen Raum „auf IKEA zu trimmen“. „In die Hand genommen“ werden auf Grundlage des Verkehrskonzepts vor allem die Knotenpunkte, um den Hauptstrom gut zum IKEA-Parkhaus (in den oberen drei Geschosses des Gebäudes) und von dort wieder weg zu bringen. Ziel sei, mehr Autos über die Knotenpunkte zu bringen, ohne dass sich die Kreuzungen gegenseitig negativ beeinflussen, führte Stefan Wammetsberger vom Ingenieurbüro Koehler und Leutwein GmbH & Co.KG aus.

Aber auch für Fußgänger sowie Radfahrer und die mit der Bahn kommenden Besucher wird die Infrastruktur ausgebaut, geht man doch davon aus, dass ein nennenswerter Anteil nicht mit dem Auto kommt. „Mit der Haltestelle Weinweg haben wir die perfekte ÖPNV-Anbindung“, so Schaffelder. Zudem hält IKEA über 300 Radabstellplätzen sowie ausleihbare Transportfahrräder vor.

Auf Publikums-Nachfrage erläuterte Wammetsberger, dass der zweite Linksabbieger von der Durlacher Allee in den Weinweg nur indirekt mit IKEA-Verkehren zu tun hat. Aber: Da der „Bestandsverkehr“ bei zwei Abbiegern schneller über die Kreuzung kommt, kann die so „eingesparte“ Zeit für mehr Grün beim zu IKEA strömenden Verkehr verwendet werden. Für Fußgänger, die im Takt der Bahnen eher in „Pulks“ kommen, wurde die Dreiecksinsel Richtung Haupteingang deutlich vergrößert. Die Dreiecksinsel aus Richtung Mann Mobilia ist kleiner geworden, hier profitiert auch der Radler von der Signalisierung. -rie-

 
 

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