Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Juli 2018

Kleingärten: Entwicklung mit Kleingartenbeirat

FÜR GRÜNE STADT wichtig: Kleingärten und ihr neuer Beirat. Foto: Fränkle

FÜR GRÜNE STADT wichtig: Kleingärten und ihr neuer Beirat. Foto: Fränkle

 

Aus den Reihen des Gemeinderats erhielt die Verwaltung 2017 den Auftrag, einen Kleingartenentwicklungsplan (KEP) zu erarbeiten und einen Kleingartenbeirat zu bilden. Zu seiner konstituierenden, nichtöffentlichen Sitzung, geleitet von Bürgermeister Klaus Stapf, trat das Gremium, dem neben Stadträten Fachberater, Experten beteiligter Ämter sowie Sprecher des Kleingartenwesens und der Bürgervereine angehören, vorige Woche erstmals zusammen.

Mit der Erarbeitung eines Entwicklungsplans soll bis Jahresende ein geeignetes Planungsbüro beauftragt werden. Der Kleingartenbeirat billigte einstimmig das von der Verwaltung erarbeitete Leistungsbild für die Angebotseinholung mit kleinen Ergänzungen. Ziel des Plans ist ein zukunftsfähiges und -gerechtes Kleingartenwesen, das den Herausforderungen einer wachsenden Stadt begegnet.

Kleingärten, aber auch neue Formen wie Urban Gardening / Farming sollen ausgebaut werden, um Karlsruhe noch lebenswerter zu machen. Vor dem Hintergrund des Korridorthemas „Grüne Stadt“, dessen Handlungsfelder Naturschutz, Klimaschutz und Gesundheit Umweltdezernent Stapf unterstrich. Der Kleingartenbeirat betonte die Wichtigkeit der Kleingärten für Biodiversität, Biotopschutz, Ökologie wie den Umwelt-Bildungsauftrag.

Für Anfang 2020 ist der finale, gemeinderätliche KEP-Beschluss vorgesehen. Bestandsanalyse und ermittelter Flächenbedarf werden dazu gegenübergestellt. Kompakte Steckbriefe für jede der 97 Kleingartenanlagen werden wie die stadtteilbezogene Bewertung wertvolle Arbeitsgrundlage sein. Der KEP soll vor allem eine Flächenkulisse schaffen, inhaltliches Ausgestalten obliegt den Vereinen. -mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe