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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Juli 2018

Sport: Junge Olympiahoffnungen vorgestellt

Ziel Tokio: (v.l.) Homann und Lenz freuen sich gemeinsam mit den jungen Olympiahoffnungen sowie Silke Hinken (Schul- und Sportamt) und Andreas Ramin (beide hinten) über die Förderung. Foto: Fränkle

Ziel Tokio: (v.l.) Homann und Lenz freuen sich gemeinsam mit den jungen Olympiahoffnungen sowie Silke Hinken (Schul- und Sportamt) und Andreas Ramin (beide hinten) über die Förderung. Foto: Fränkle

 

Sportkreis und Stadtwerke Karlsruhe unterstützen 14 Nachwuchstalente mit Ziel Tokio

Im Rahmen der Karlsruher Leistungssportkonzeption werden junge Sportlerinnen und Sportler gefördert, die sich das Ziel gesetzt haben bei den olympischen Spielen teilzunehmen. Dieses Jahr hat der Sportkreis Karlsruhe 14 Talente aus sieben Sportarten ausgewählt, um sie bei ihrem Weg in Richtung Tokio 2020 zu unterstützen. Sie alle gehören einem Bundeskader an und sind Mitglied in Karlsruher Vereinen.

Die Förderung der potenziellen Olympioniken übernehmen in diesem Jahr die Stadtwerke Karlsruhe, mit einem Sponsoring-Beitrag in Höhe von 9.000 Euro. Geschäftsführer Michael Homann wünschte den Geförderten bei der offiziellen Bekanntgabe „viel Glück dabei, ihren Weg zu gehen und die gebotene Chance zu nutzen.“

Bürgermeister Martin Lenz zeigte sich „furchtbar stolz“ auf die Leistungen der Nachwuchstalente und sehr zufrieden mit der gezielten Arbeit des Sportkreises und dem zugrundeliegenden Konzept. Zudem betonte er, dass in Karlsruhe die „Sportpolitik auch Stadtpolitik“ sei und freute sich darüber, dass dies „parteiübergreifend unterstützt“ werde. Dr. Andreas Ramin, der Vorsitzende des Sportkreises, stellte daraufhin die anwesenden Sportlerinnen und Sportler vor, verwies auf deren internationale Erfolge und Ziele.

Sportlich ist Karlsruhe in diesem Jahr übrigens sehr vielfältig aufgestellt: Im Boxsport werden Azize Nimani vom KSC und Vincent Feigenbutz vom Bulldog Gym gefördert. Dazu wird Geräteturnerin Emma Höfele, Mitglied bei der Kunstturn Region Karlsruhe, unterstützt. So auch die Kanutinnen Sarah Brüßler, Katinka Hofmann, Sophie Koch und Carola Schmidt von den Karlsruher Rheinbrüdern. Den Judo-Sport vertritt Sappho Coban vom Budo-Club und Softball-Spielerin Lisa Kälblein, Mitglied bei den Karlsruhe Cougars, sowie Synchronschwimmerin Pia Sarnes vom Sport- und Schwimmclub Karlsruhe profitieren ebenso von der Förderung. Von der LG Region Karlsruhe sind Jana Reinert, Pascal Kleyer, Christoph Kessler sowie Weitspringer Julian Howard dabei.

Letzterer freute sich über die erneute Förderung, forderte jedoch eine stärkere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, um mehr Sponsoren zu gewinnen, da bei den Sportlerinnen und Sportlern immer noch zu wenig ankomme. Ein besonders wichtiges Thema für alle Beteiligten war indes die Gesundheit. Deswegen wünschten die Verantwortlichen den Karlsruher Olympiahoffnungen vor allem eins: Verletzungsfreiheit. -gem-

 
 

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