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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. August 2018

Gemeinderat: Beiertheim löst rege Debatte aus

"Die Verwaltung hat die Pflicht, Ihnen darzulegen, wie die Rechtslage ist." Ein Bewahren des Beiertheimer Ortsbildes strebe sie sehr wohl auch an, entgegnete Bürgermeister Michael Obert Kritik aus dem Plenum.

Per interfraktionellem Antrag forderten SPD (Dorfcharakter mit alten Bauernhäusern und Jugendstil über reguläre Lösungen nach §30, Baugesetzbuch, sichern), CDU, GRÜNE (Antwort der Verwaltung nachvollziehbar, aber Situation unbefriedigend), KULT (erwartet aufzuzeigende Optionen wie Debatte im Planungsausschuss) und FÜR Karlsruhe einen Bebauungsplan für die östliche Breite Straße. Dort stehen denkmalgeschützte Häuser, die Erhaltungssatzung gilt nicht. Die fand für den Bereich damals keine Mehrheit, stieß auf Bürger-Widerstand, bot aber laut Baudezernent die einzige Chance. "Aller Voraussicht nach, sehr vorsichtig formuliert, keine", räumte er einem Bebauungsplan ein. "Die Verwunderung kann ich nicht nachvollziehen. Wir bleiben bei der Haltung, die wir - auch gegen Protest - immer hatten", erklärte OB Dr. Frank Mentrup. Wie sonst nur die FDP (mehr Nachteile als Vorteile) stimmte er mit Nein, kündigte dann gemäß Mehrheitsvotum die Vorbereitung eines Aufstellungsbeschlusses an. Die CDU zeigte sich wie Andere enttäuscht von der Verwaltung, wolle Beiertheim weiter unterstützen. Ob des Baurechts hin- und hergerissen, folgte aber Enthaltung. Die übrigen Antragsteller unterstützten AfD, LINKE, Jürgen Wenzel (FW) und Stefan Schmitt (pl). -mab-

 
 

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