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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. August 2018

Gesundheit: Vorsicht bei Hitze

Gesundheitsdezernent bittet Angehörige um Mithilfe

Wenn das Thermometer wieder deutlich über die 30 Grad-Marke klettert, zieht es die Sonnenhungrigen in Freibäder, Parks und Straßencafés. Bei einer so ungewöhnlich langen Hitzeperiode wie der derzeitigen kann die schwüle Luft mit tropisch hohen Nachttemperaturen zur Belastung werden. Insbesondere Ältere und Kranke können bei Hitze gefährdet sein, weil im Alter die Fähigkeit zum Schwitzen und Durstgefühl abnehmen. Erkrankungen und Medikamente schränken eventuell die Wärmeregulierung ein. Daher appelliert Bürgermeister Klaus Stapf an die Bevölkerung: "Schauen Sie bitte auch nach Ihren Nachbarn und Freunden, die alleine leben. Unterstützen Sie sie, dass sie genügend trinken und sich abkühlen, und benachrichtigen Sie bei Anzeichen einer gesundheitsgefährdenden Überhitzung einen Arzt." Allen Bürgerinnen und Bürgern empfiehlt der Gesundheitsdezernent, die Alltagsgeschwindigkeit zu reduzieren und Schattenpausen einzulegen.

Um die Hitze möglichst gut zu bewältigen, rät der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz, viel zu trinken, leichtes Essen und wenig Bewegung in der Mittagssonne. Ausreichend über den Tag verteilt zu trinken hilft dem Körper, mit der Wärmebelastung zurecht zu kommen. Das Trinkwasser der Stadtwerke bietet sich mit seiner hohen und stetig überprüften Qualität als Durstlöscher besonders an. Eine kleine Trinkflasche oder der neue Fächerbecher lassen sich gut mitnehmen und an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet mit Wasser auffüllen. Die Trinkwasser-App der Stadtwerke zeigt die Trinkmöglichkeiten in öffentlichen Räumen.

Vermeiden sollte man Sport bei hohen Temperaturen, Aktivitäten und Erledigungen im Freien sind vor allem in den Morgen- oder Abendstunden ratsam. In der Wohnung sollte das Lüften auf die kühleren Stunden beschränkt werden und am Tag die Wohnung so weit wie möglich verschattet werden. Dazu sind Rollläden und Ähnliches geeignet. In der Stadt hilft es, sich im Schatten aufzuhalten, Pausen auf beschatteten Sitzbänken einzulegen oder die kühlende Wirkung der Grünflächen, Brunnen und Schwimmbädern zu nutzen. -red-

 
 

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