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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. August 2018

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Urbanität fängt bei der Planung an

Karl-Heinz Jooß, FDP-Stadtrat

Karl-Heinz Jooß, FDP-Stadtrat

 

Wir, Die Freien Demokraten - FDP haben in der Vergangenheit des Öfteren gefordert, Verwaltungsgebäude in der Innenstadt für Wohnraum frei zu machen. Verwaltungsnutzung in der Innenstadt ist bequem für die Angestellten, aber unnütz im Sinne einer Stadt, die nach Wohnraum suchen muss.

Rund um den Zirkel oder in der Hebelstraße sowie der Zähringerstraße sind viele Immobilien, die mit wenig Aufwand zu Wohnimmobilien umgenutzt werden könnten, derzeit aber von der Stadtverwaltung besetzt sind. Für die Verwaltung wäre eine Innenstadtrandlage problemlos machbar; für die Innenstadt würde mehr Wohnraum auch mehr soziale Kontrolle bedeuten. Die Stadt wäre in den Abendstunden nicht leer, sondern würde weiter von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Im Zuge der Sanierung der Innenstadt und der Stadtteilentwicklung "Innenstadt Ost" wäre es nun an der Verwaltung, die eigenen Flächen frei zu geben sowie Bürokratie und Regularien fallen zu lassen, die eine rasche Umwandlung in Wohnraum verzögern. Mit den Anträgen zum "Innenstadt-Wohnen", "Bauen in die Höhe" oder der "Überbauung von Parkplätzen" hat die FDP-Fraktion nun bereits mehrfach Vorschläge gemacht, die Wohnungsknappheit abzumildern. Es ist an der Zeit, dass hier auch Planungen folgen; denken wir nur an die großen Chancen, die sich an der Kriegsstraße nun bieten…

Karl-Heinz Jooß
FDP-Stadtrat

 
 

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