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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. August 2018

Kombilösung: Innenleben für Kombi-Stationen

LÄUFT BALD: In der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor der Kombilösung werden erste Rolltreppen eingebaut. Foto: KASIG

LÄUFT BALD: In der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor der Kombilösung werden erste Rolltreppen eingebaut. Foto: KASIG

 

Die sieben künftigen unterirdischen Haltestellen unter der Kaiserstraße samt Südabzweig erhalten ihr Innenleben: An einigen Stellen ist inzwischen schon gut erkennbar, was Fahrgäste der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft später einmal nach Realisierung der Kombilösung erwartet.

Wie deren Bauherrin, die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), erklärt, ist in den Haltestellen Kongresszentrum und Durlacher Tor sowie in der Zwischenebene über dem Gleisdreieck am Marktplatz schon gut die endgültige Wandgestaltung der Treppenaufgänge und der Zwischenebenen zu erkennen.
Die Handwerker, die mit einem Meißel die vom Rohbau mit glatter Oberfläche hinterlassenen Betonwände aufrauen, sind zurzeit in den Haltestellen Kronen- und Europaplatz aktiv, arbeiten Quadratmeter für Quadratmeter die großen Flächen ab, indem sie die oberen zwei, drei Millimeter des Betons abplatzen lassen.

Für den Komfort der Fahrgäste sind die Monteure von Rolltreppen und Aufzügen zuständig: Sie haben wie im Durlacher Tor bereits Aufzüge in die dafür vorgesehenen Schächte befördert oder bereiten diese Schächte wie im Halt Kronenplatz mit Spachtel- und Malerarbeiten auf die Montage vor. Am Durlacher Tor werden auch die ersten vormontiert angelieferten, dann per Seilzug auf die betonierten Schrägen gelegten Rolltreppen eingebaut. Dem Anwachsen des Stroms unterirdisch tätiger Handwerker entspricht das allmähliche Abrücken der Arbeiter, die den Rohbau finalisieren. Etwa noch mit Betonage der Bahnsteige.

Im zweiten großen Betätigungsfeld Kriegsstraße mit weit mehr Betonage wird der im Rohbau fertige Autotunnel-Abschnitt zwischen Ritter- und Lammstraße mit Erdreich überschüttet, sodass der letzte Turmdrehkran nächste Woche verschwinden kann. Nebenan (Baufeld W3) geht es zwischen Lammstraße und Ettlinger Tor zur Sache, werden etwa Bohrschablonen für die exakte Lage der die Grube nach außen absichernden Bohrpfähle gefertigt. Im Baufeld O2 - westlich und östlich des Mendelssohnplatzes bis zur Einmündung der Kapellen- in die Kriegsstraße / Ludwig-Erhard-Allee - entstehen neue provisorische Fahrbahnen.

Und eine neue provisorische Kreuzung am Südende der Kapellenstraße, die ab heute betrieben werden soll. Kommenden Sonntag steht indes die Ost-West-Achse zwischen Kronenplatz und Gottesauer Platz an. Der Abzweig nach Nordosten in die Karl-Wilhelm-Straße Richtung Rintheim und Hagsfeld soll übernächste Woche folgen. -red-/-mab-

 
 

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