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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. August 2018

Waldwege: E-Fahrerlaubnis

Immer häufiger sind auch im Wald Elektro-Zweiräder anzutreffen. Allerdings häufen sich zugleich Beschwerden über gefährliche Situationen durch Fahrer, die mit hoher Geschwindigkeit den Forst durchqueren. Wo und wie schnell darf man im Wald überhaupt fahren?

Im Sinne eines ungestörten und erholsamen Miteinanders aller Waldnutzer sei Radfahren im Wald auf geeigneten Wegen nur gestattet, wenn der Waldweg eine Wegbreite von mindestens zwei Metern aufweist, erklärt dazu das städtische Forstamt. Das Waldgesetz verlange, auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen. Auf separat ausgewiesenen Sport- und Lehrpfaden sei das Radfahren nicht zulässig, auf Forststraßen und Waldwegen müsse defensiv, umsichtig und auf Sicht gefahren werden. Das maximale Tempo liegt demnach bei 30 Kilometern pro Stunde (km/h) – diese Geschwindigkeitsbegrenzung gilt auch für den Forstbetrieb.

Nur Pedelecs sind erlaubt: Fahrräder, bei denen der aktive Pedalantrieb bis zu 25 km/h elektrisch unterstützt wird. S-Pedelecs und E-Bikes (bis zu 45 km/h) sowie E-Roller und Segways sind nicht zugelassen. Eine Ausnahme bilden noch (E-)Krankenfahrstühle. Rücksichtnahme bleibt in jedem Fall geboten, das Fahrtempo ist an die Verhältnisse auf den Waldwegen und die anderen Waldbesucher anzupassen, lautet der Appell. -red-

 
 

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