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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. August 2018

Sozialpolitik: Von Karlsruhe lernen

AUSTAUSCH: Martin Lenz, Werner Wölfle, OB Dr. Frank Mentrup sowie die Fachfrauen Sonja Rexhäuser und Cordula Sailer (von links). Foto: Fränkle

AUSTAUSCH: Martin Lenz, Werner Wölfle, OB Dr. Frank Mentrup sowie die Fachfrauen Sonja Rexhäuser und Cordula Sailer (von links). Foto: Fränkle

 

Stuttgarter Sozial-Delegation zu Gesprächen im Rathaus

Die Stadt Karlsruhe hat früh erkannt, dass es eine vorausschauende Strategie im Kampf gegen Wohnungslosigkeit braucht. Ihr 1997 verabschiedeter Aktionsplan und das 2005 etablierte Instrument „Wohnraumakquise durch Kooperation“ sind feste Bestandteile der kommunal- und sozialpolitischen Agenda.

Angesichts bundesweit drastisch steigender Wohnungslosenzahlen ist das Karlsruher Modell zunehmend gefragt, sogar Berlin will das Hilfskonzept mit der zentralen, sämtliche Kompetenzen bündelnden Fachstelle in mehreren Bezirken einführen. Auch Stuttgart interessiert sich für die vorbildlichen Ansätze und langjährigen Erfahrungen der Karlsruher. Eine neunköpfige Delegation der dortigen Stadtverwaltung mit Sozialbürgermeister Werner Wölfle und Sozialamtsleiter Stefan Spatz an der Spitze kam deshalb kürzlich zum Arbeitstreffen ins Karlsruher Rathaus.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand neben der Wohnungslosenhilfe auch die Entscheidung Karlsruhes für einen Drogenkonsumraum. Gemeinsam sei man stärker, werde im großen Chor der Städte besser gehört, ermunterte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Gäste aus der Landeshauptstadt bei der Begrüßung zu weiteren Fachtreffen, Sozialbürgermeister Martin Lenz regte gar regelmäßige badisch-württembergische Sommergespräche an. Es sei wichtig, voneinander zu lernen und den Gleichklang auf Landesebene zu verstärken, bestätigte entsprechend Stuttgarts Sozialdezernent Werner Wölfle. -maf-

 
 

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