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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. September 2018

Bäderbilanz: Ein Drittel mehr Badegäste

VERLÄNGERTE BADESAISON: Während die übrigen städtischen Freibäder am Sonntag letztmals öffnen, kann im Sonnenbad noch bis zum 1. Advent geschwommen und sauniert werden. Foto: Bäderbetriebe

VERLÄNGERTE BADESAISON: Während die übrigen städtischen Freibäder am Sonntag letztmals öffnen, kann im Sonnenbad noch bis zum 1. Advent geschwommen und sauniert werden. Foto: Bäderbetriebe

 

Am Sonntag läuft die Freibadsaison aus / Nur Sonnenbad geht in die Verlängerung

Von wegen zu heiß zum Baden. Die Hitzewelle 2018 hielt die Erholungssuchenden nicht vom Freibadbesuch ab. Im Gegenteil: Mit 573.167 Gästen kamen gegenüber dem Vorjahr (435.563) über ein Drittel mehr in die vier Karlsruher Freibäder. Rekordtag war der 5. August mit 19.135 Besuchern, davon über 8.000 im Rheinstrandbad.

„Mit einem guten Schlusswochenende können wir vielleicht noch die 600.000er Grenze knacken“, zeigte sich Bäderchef Oliver Sternagel am Mittwoch bei der Vorstellung der Saisonbilanz im Sonnenbad sehr zufrieden. Für das Wetter könne man nur wenig, aber die Besucherzahlen seien auch Beleg dafür, dass die Ausrichtung auf bestimmte Zielgruppen greife. Vom kostenlosen Schwimmangebot in Grötzingen bis hin zum Europabad habe jeder sein Bad in der exzellenten Karlsruher Bäderlandschaft gefunden. So sei etwa die Beliebtheit des Durlacher Turmbergbads nach einigen Investitionen deutlich gestiegen.

Mit 151.112 Besuchern (Vorjahr 113.880) lag es jetzt als einziges Freibad sogar über den Rekordzahlen des Jahrhundertsommers 2003. Ins Rheinstrandbad kamen insgesamt 177.550 Besucher (Vorjahr 128.207), ins Freibad Rüppurr 135.1257 (Vorjahr 96.003) und ins Sonnenbad 109.378 (Vorjahr 97.473). Zufrieden mit der Freibadsaison zeigte sich ebenso Bürgermeister Martin Lenz. „Die Bilanz kann sich sehen lassen“, war ihm neben dem wirtschaftlichen Aspekt besonders wichtig, dass kein größerer Unfall passiert ist. „Die Sicherheit ist für uns ganz wichtig“, machte auch Bäderchef Sternagel deutlich. So lege man großen Wert auf die Aus- und Fortbildung und habe einen hohen Fachkraftanteil beim Personal. Zunehmend schwierig sei es allerdings, geeignete Saisonkräfte zu bekommen. So habe man den Besucheransturm in diesem Sommer zwar stemmen, dabei aber nur mit „Müh und Not“ eine Hallenbadschließung verhindern können.

Eine Saisonverlängerung bei weiterhin schöner Witterung war für Lenz und Sternagel nicht nur angesichts der dünnen Personaldecke und der wirtschaftlichen Darstellbarkeit kein Thema. Schließlich bleibe das Sonnenbad ja ohnehin wieder bis zum 1. Advent geöffnet. Für die Zukunft kündigten Bäderchef Sternagel und Bürgermeister Lenz an, im Sinne der Besucher weiterhin die Bäder nicht alt und sanierungsbedürftig werden zu lassen, sondern laufend in Schuss und mit besonderen Angeboten attraktiv zu halten. -fis-

 
 

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