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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. September 2018

Partnerstädte: Viel Spaß und viel gelernt

BEIM KEGELN im Bowling-Center  hatten die Studierenden aus den Partnerstädte samt Bürgermeister Dr. Albert Käuflein richtig Spaß miteinander. Foto:Fränkle

BEIM KEGELN im Bowling-Center hatten die Studierenden aus den Partnerstädte samt Bürgermeister Dr. Albert Käuflein richtig Spaß miteinander. Foto:Fränkle

DIE KOMBIBAUISTELLE durfte auch nicht fehlen. Im zünftigen Outfit ging mit fachkundiger Führung  in den Tunnel. Foto: Vibović

DIE KOMBIBAUISTELLE durfte auch nicht fehlen. Im zünftigen Outfit ging mit fachkundiger Führung in den Tunnel. Foto: Vibović

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

„Ach, du wirst mir fehlen“, trauerte Betreuer Manuel Wacker dem Sprachstudenten Igor Vibović nach. Der junge Mann aus dem kroatischen Rijeka hatte sich unter den 18 Studierenden beim vierwöchigen Verwaltungspraktikum von Studierenden aus dem Netzwerk der Partnerstädte als Stimmungskanone erwiesen.

Im Zoo mit den Totenkopfäffchen als besonderen Lieblingen, war der Tierfreund genau richtig. Beim Abschiedsabend im Zelt des Zirkus Maccaroni bedankte sich die von Karlsruhe begeisterte (“Wir kommen wieder“) und lustige Gruppe, moderiert von dem deutsches und englisches Recht in Nottingham studierenden Franzosen Paul Thomé mit einem eigenen Programm - neben der gekonnten Maccaroni-Akrobatik mit dem  Diabolo von Markus und am Vertikalring mit Anou.

Dazu gehörten  Fotopräsentationen von Ausflügen, etwa mit der badischen Flagge in Baden-Baden oder von der in Eigenregie organisierten Führung im Bundesgerichtshof, auch „schlimmste“ Feierbilder wie vom Tanz im engen Stockbettzimmer oder ein Quiz (zu welcher Sprachgruppe gehört Türkisch? Antwort: der altaischen). Und die Verleihung von Urkunden für die Hilfsbereitesten  oder den leidenschaftlichsten Spätzleliebhaber.

OB Dr. Frank Mentrup, wie jedes Mal bei seinem „persönlichen Highlight“ dabei, sah den seit 44 Jahren laufenden Austausch als „schöne Realisierung der europäischen Idee zugunsten einer friedlichen, wertschätzenden Entwicklung der Welt“ und regte ein zusätzliches jährliches Treffen aller Ehemaligen reihum in den Partnerstädten an. Die Stadträtin für europäische Angelegenheiten aus Nancy, Danièlle Noël, wünschte den Praktikanten, „dass sie alle den wichtigen Wert der Toleranz in sich tragen“. Für Paul selbstverständlich, der sich freute in der Stabsstelle Außenbeziehungen mit „so viel Verantwortung“  künftige Rechtsformen der bisher als Verein organisierten Initiative „Magistrale für Europa“ ausgelotet zu haben und angetan von der kollegialen Hilfsbereitschaft. -cal-

 
 

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