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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. September 2018

Branddirektion: Wehr zeigte Aufgabenspektrum

Floriansjünger in Action: Beim „Tag der offenen Tür“ in der Feuerwache West bestaunten Groß und Klein die Brandbekämpfer. Foto: Knopf

Floriansjünger in Action: Beim „Tag der offenen Tür“ in der Feuerwache West bestaunten Groß und Klein die Brandbekämpfer. Foto: Knopf

 

Blendendes Spätsommerwetter lockte junge Familien einmal mehr in Scharen zum „Tag der offenen Tür“ in die Branddirektion in Mühlburg. Dort zeigte die Berufsfeuerwehr wie immer das Gesamtspektrum ihrer Tätigkeit.

Höhepunkt war naturgemäß die Löschung eines fiktiven Brands. Moderiert von Wehr-Pressesprecher Markus Pulm demonstrierten die Floriansjünger ihre professionelle Herangehensweise. Rauch qualmte aus einem Fenster der Branddirektion und schon brausten mehrere Löschfahrzeuge mit Martinshorn in die Feuerwache West. Schnell wurde die Leiter ausgeklappt und der Brandherd unschädlich gemacht unter großem Applaus der kleinen und großen Zuschauer.

„Wir möchten die Leistungsstärke unserer Wehr darstellen, zudem auch die Möglichkeiten, die ein Beruf bei der Feuerwehr bietet“, berichtete Branddirektor Florian Geldner. Die nächsten Einstellungen sind am 1. April 2019. Zu den Voraussetzungen zählt neben körperlicher Fitness auch die Ausbildung in einem technischen Beruf. An diversen Stationen demonstrierten die Brandbekämpfer ihre Tätigkeiten. Erstmals dabei war auch die Rettung in einer Baugrube. Dabei konnten Jungen und Mädchen einen Dummy aus der Tiefe mittels einer Seilwinde retten – natürlich ausgestattet mit einem Feuerwehrhelm.

Überhaupt gab es viele Aktionen, bei denen die Kinder selbst Erfahrungen sammeln konnten, beispielsweise in schwindelnden Höhen auf einer Drehleiter. Neu war eine Rettungsaktion in einem Zimmer ohne Wände, so dass die Zuschauer beste Sicht hatten und die Notfallrettung aus einem PKW mittels Ketten. „Normalerweise kommt hydraulisches Spreizgerät zum Einsatz. Mit der Kette wird der PKW auseinandergezogen, das geht schneller und ist vor allem in Skandinavien üblich“, so Geldner. Schließlich gehören auch Abschnitte der A5 und der A8 zum Einsatzgebiet der Karlsruher Wehr. -voko-

 
 

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