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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. September 2018

Stadtjugendausschuss: Bei Workcamp Berufe erfahren

PRAKTISCHE ERFAHRUNG: Auch in der KfZ-Werkstatt des AfA konnten sich die Teilnehmer des Workcamps probieren. Foto: Dischinger

PRAKTISCHE ERFAHRUNG: Auch in der KfZ-Werkstatt des AfA konnten sich die Teilnehmer des Workcamps probieren. Foto: Dischinger

 

Workcamp – so lautet der Titel eines neuen Angebots des Stadtjugendausschuss (stja), das in der vergangenen Woche zum ersten Mal stattfand. Dabei konnten 19 jugendliche Flüchtlinge, die noch nicht lange in Deutschland leben, fünf Tage lang verschiedene Berufe und Häuser des stja zugleich kennenlernen. Die Vormittage verbrachten die Jugendlichen in Unternehmen, am Nachmittag ging es in die Jugendtreffs in der Stadt.

Beteiligt waren das Ausbildungszentrum Bauwirtschaft Nordbaden, Pro Medic, das KIT, 1 & 1 sowie die Kfz-Abteilung des Amts für Abfallwirtschaft (AfA) der Stadt. Dort lernten die Teilnehmer zum Beispiel den Beruf des Kfz-Mechatronikers kennen. Auszubildende aus den Unternehmen zeigten den Jugendlichen die Grundlagen ihrer Arbeit und erläuterten die verschiedenen Berufsbilder. Und immer konnten die Jugendlichen auch selbst Dinge ausprobieren, wie Reifen wechseln oder Zündkerzen austauschen.

„Mit diesem Projekt gelingt es uns, jungen Menschen, die noch nicht lange hier leben, praktische Berufsorientierungsangebote erfahren zu lassen“, sagte Gabi Matusik, Leiterin von BeoNetzwerk beim stja, das die Berufsorientierungsprojekte konzipiert und durchführt. -dis-

 
 

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