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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. September 2018

Gemeinderat: Als Aktiv-Zentrum ausbauen

IM SINNE DER KINDER UND JUGENDARBEIT soll dieses frühere Busdepot teils umgewidmet und unter anderem so das Freizeitangebot des Otto-Dullenkopf-Parks ausgeweitet werden. Foto: MMG

IM SINNE DER KINDER UND JUGENDARBEIT soll dieses frühere Busdepot teils umgewidmet und unter anderem so das Freizeitangebot des Otto-Dullenkopf-Parks ausgeweitet werden. Foto: MMG

 

Spiel- und Aktionsangebot im Otto-Dullenkopf-Park / Nach Zustimmung im Gemeinderat bemüht Stadt sich um Aufnahme in neues Bundesprogramm

Im Otto-Dullenkopf-Park zwischen der Oststadt und der Südstadt-Ost hat der Stadtjugendausschuss seit 2008 erfolgreich ein umfangreiches Spiel- und Aktionsangebot für Kinder und Jugendliche etabliert.

Die Angebote werden gut angenommen: Die Nachfrage von Aktivitätsangeboten für die Bevölkerung der unmittelbar angrenzenden Stadtteile, aber auch stadtteilübergreifender Projekte wie Ferienprogramm samt Kinderstadt Karlopolis steigt stetig. Die Stadt möchte daher das Aktiv-Zentrum weiter ausbauen und sich hierfür um Bundesmittel bemühen. In dieses Konzept soll auch das ehemalige Busdepot am Rande des Parks an der Wolfartsweierer Straße einbezogen werden. Im Gemeinderat stieß die Absicht, das Projekt „Spiel- und Aktionspark Otto Dullenkopf“ für das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zu melden, bei den meisten Stadträtinnen und Stadträten auf klare Zustimmung.

Für das Bundesprogramm stehen insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung, pro Projekt sind zwischen einer und vier Millionen Euro Bundesmittel bei einem Finanzierungsanteil der Kommunen von 55 Prozent möglich. Zum Zuge können nur Projekte kommen, für die ein Nachweis über den kommunalen Finanzierungsanteil vorliegt. Das derzeitige Volumen für den Spiel- und Aktionspark Otto Dullenkopf beziffert die Verwaltung mit rund 5,095 Millionen Euro. Der Gemeinderat stimmte mit klarer Mehrheit der Übernahme des städtischen Anteils zu. Sollte das Projekt für das Programm ausgewählt werden, kann im November der Zuschussantrag gestellt werden.

Im zurzeit für das Areal geltenden Bebauungsplan ist der Neubau eines Spielhauses vorgesehen. Dazu soll das frühere Busdepot mit Verwaltungsgebäude, Verbindungsbau, Werkstatt- und Fahrzeughallen teilweise abgerissen und für das neue sozialpädagogische Zentrum umgestaltet werden. Mit Nein hatten im Gemeinderat die AfD-Stadträte gestimmt. Sie hätten zwar auch Interesse an den Zuschüssen, erklärte Stadtrat Dr. Paul Schmidt, man störe sich jedoch an einer Planung, die von einem wenn auch nur teilweisen Erhalt des Busdepots ausgeht. Durch die Ausstattung des Parks mit spezifischen Einrichtungen soll laut Verwaltung erreicht werden, dass auch die Jugend sportliche und kulturelle Events bestreiten kann. Dabei denkt man an Veranstaltungen wie das schon mal stattgefundene Pyramidale Jonglier- und Kleinkunstfestival. -rie-

 
 

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