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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. September 2018

Gemeinderat: Bewahren, was Zeitzeugen wissen

Den großen Wert von Zeitzeugen stärker nutzen, so lange es möglich ist: Über dieses Ansinnen herrschte Konsens im Gemeinderat, und es soll im Kulturausschuss weiter beraten werden. Es gehe darum, „das Erbe für die Nachwelt zu erhalten. Der limitierende Faktor ist die Lebenszeit“, erinnerte Dr. Raphael Fechler für die SPD.

Deren Antrag zielte auf herausragende Persönlichkeiten. Die Verwaltung unterstrich, ein entsprechendes Projekt, das ohnehin viel Aufwand bedeute, sollte nicht auf Prominente beschränkt sein. Der Holocaust-Über-lebende Paul Niedermann und seine Vorträge gerade an Schulen geben Beispiel. All das trug Renate Rastätter (GRÜNE) als frühere Geschichtslehrerin voll mit. Natürlich bedürfe es, „um nicht beliebig zu werden“, eines Konzepts. Das hatte auch die soweit zufriedene SPD für eine umfassende Dokumentation gefordert. „Zeitzeugen geben unserer Geschichte eine Tiefe“, betonte Tom Høyem (FDP), „die mehr und mehr Mangelware ist.“ -mab- 

 
 

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