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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. September 2018

Kombilösung: Im Sinne des Tunnelbaus

SCHWERES GERÄT: Östlich des Ettlinger Tors entstehen Bohrpfähle, die bis zu 20 Meter tief in die Erde reichen. Foto: KASIG

SCHWERES GERÄT: Östlich des Ettlinger Tors entstehen Bohrpfähle, die bis zu 20 Meter tief in die Erde reichen. Foto: KASIG

 

Vorbereitungen für Provisorien des Bahn- und Autoverkehrs

Noch ist der Mendelssohnplatz für Bahnen gesperrt, bis sie ab Mitte November über bis dahin eingebaute Hilfsbrücken rollen. Zurzeit läuft in der für sie vorgesehenen Kreuzungsmitte die Kampfmittelsondierung.

In den anderen Kombilösungs-Baufeldern der Kriegsstraße geht der Autotunnelbau routiniert voran, während unter der Kaiserstraße finale Betonage erfolgt. Ansonsten wandern die Gewerke für den Innenausbau durch die Haltestellen, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft.

Im Baufeld O1 (Ludwig-Erhard-Allee) wird an den Wänden der Rampen gearbeitet, die in den respektive aus dem Autotunnel führen. Auf der anderen Seite des Mendelssohnplatzes (O3 und O4) bis zum Ettlinger Tor werden weiter Kragarme und -platten gefertigt – Flächen auf bereits hergestellten Bohrpfahlwänden, die die nutzbare Straßenbreite etwas erweitern und auf denen Autos fahren können, während darunter am Tunnel gearbeitet wird.

Ähnlich wie besagte Brücken den Tunnelbau in O2 ermöglichen. Um passierende Fahrzeuge vor spritzendem Bohrwasser zu schützen, sind teils Fahrbahneinschränkungen erforderlich. So muss bis voraussichtlich 8. Oktober der Kfz-Verkehr Richtung Westen zwischen Ettlinger Tor und Lammstraße einstreifig an der Baustelle entlang geführt werden. In W2 zwischen Ritterstraße und Lammstraße entsteht oberirdisch bis Ende Oktober auf Höhe der Ritterstraße ein kleiner Kreisverkehr, während der Tunnel darunter im Rohbau fertiggestellt ist. -red-/mab-

 
 

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