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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. September 2018

Gemeinderat: Gemeinsam für Tempo-30-Zone

TEMPO 30 soll den Verkehr in einem sensiblen Bereich, der hier von der Kußmaul- in die August-Bebel-Straße übergeht, schützen. Foto: Fränkle

TEMPO 30 soll den Verkehr in einem sensiblen Bereich, der hier von der Kußmaul- in die August-Bebel-Straße übergeht, schützen. Foto: Fränkle

 

Vor allem, um den dortigen Kindergarten „Vogelnest“ und seine kleinen Besucher zu schützen, wird eine weitere Tempo-30-Anordnung erfolgen: Sie betrifft den von der SPD beantragten Bereich August-Bebel-/Kußmaulstraße, kann aber zum Bedauern der Stadt vorerst nicht bis zur Wilhelm-Hausenstein-Allee beziehungsweise zum Städtischen Klinikum ausgedehnt werden.

„Beschränkungen sind nur dort anzuordnen, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist“, habe das Landesverkehrsministerium dazu mitgeteilt und die Konzentration auf einen spezifischen Abschnitt betont. Dies erzeugt einen unsinnigen Flickenteppich, führte OB Dr. Frank Mentrup aus. Die Stadt werde weiter alle rechtlichen Möglichkeiten für Geschwindigkeitsreduzierungen ausschöpfen.

Ein Variieren je nach Straßentyp sei aktuell noch die Regel, darum setze er sich beim Deutschen Städtetag unter anderem für eine Experimentierklausel in der Straßenverkehrsordnung für mehr kommunale Selbstverwaltung, entsprechend durchgängige Geschwindigkeitsregelungen ein. Soweit mit der Antwort hoch zufrieden war die SPD. Die CDU unterstützte den Antrag (Thorsten Ehlgötz: „so gut, dass er von uns sein könnte“), KULT und GRÜNE gaben überdies der Hoffnung auf eine größere Tempo-30-Zone Nachdruck. -mab-

 
 

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