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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. September 2018

Gemeinderat: Nach der Kombilösung

Hauptbahnhof-Vorplatz wird ins Visier genommen

Nach Diskussion eines Antrags der Grünen zu Barrierefreiheit, Begrünung und Baubeginn am Hauptbahnhof-Vorplatz wurde dieser einvernehmlich in den Planungsausschuss verwiesen.

Im Antrag argumentierte die Fraktion, dass Umbaupläne schon lange vorlägen, und Johannes Honné ergänzte im Plenum, dass man mit den Maßnahmen „eher gestern als heute“ hätte beginnen sollen. In ihrer Stellungnahme verwies die Verwaltung auf den Planungswettbewerb von 2010, dem eine andere Verkehrsplanung zugrunde gelegen habe, weshalb für „eine Wiederaufnahme gestalterischer Überlegungen“ abgewartet werden müsse. Nach aktuellen Planungen sei mit einem Baubeginn 2025 zu rechnen.

Tilman Pfannkuch (CDU) hielt das geplante Vorgehen der Stadt für „vernünftig dargelegt“, und Lüppo Cramer (KULT) unterstützte dieses ebenfalls. So auch Dr. Paul Schmidt (AfD), der vermutete, dass der Hauptbahnhof bald „anders genutzt“ werde. Friedemann Kalmbach (FÜR Karlsruhe) hielt den Antrag für „nicht machbar“, Jürgen Wenzel (FW) wollte ebenfalls „abwarten“. Eine „Beschleunigung“ der Prozessplanung wünschte sich FDP-Stadtrat Tom Høyem, Michael Zeh (SPD) wollte „möglichst bald“ mit dieser beginnen. OB Dr. Frank Mentrup betonte abschließend das allseitige Interesse an einer zügigen Umsetzung, sah vor allem Verkehrsführung und Barrierefreiheit als zentrale Umbaubedarfe. -gem-

 
 

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