Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. September 2018

Stadtbauforum: Blick auf Obert-Dekade

Bauen für Karlsruhe 2008 – 2018 Foto: Fränkle

Bauen für Karlsruhe 2008 – 2018 Foto: Fränkle

 

Buch in Forum vorgestellt / Bauen für Karlsruhe Thema

Räumliches Leitbild, Turmbergterrasse, Waldschule, Klärwerk und die Skaterlandschaft im Otto-Dullenkopf-Park: Projekte, die für die in den vergangenen zehn Jahren neu gebaute Stadt oder für strategische Leitwerke der Stadtentwicklung stehen. Als Schlaglichter des kommunalen Planens und Bauens finden sie sich in der Publikation „Bauen für Karlsruhe 2008 – 2018“, die das Bau- und Planungsdezernat der Stadt mit Beschäftigten diverser Fachämter herausgegeben hat.

„Architektur ist Baukunst – und die einzige Kunst der sich der Mensch nicht entziehen kann“, erklärte Bürgermeister Michael Obert. Weshalb die Stadt für gebaute Umwelt eine besondere Verantwortung habe. Wohl wissend, dass die auch dem Zeitgeist unterliegende Baukultur zum Diskurs einlade. Weshalb das letzte Stadtbauforum unter seiner Leitung zu einer von den Amtsleitungen Anne Sick (Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft), Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner (Stadtplanungsamt), Cornelia Lutz (Gartenbauamt) und Dietmar Schaber (stellvertretender Amtsleiter Tiefbauamt) visualisierten Rückschau auf Oberts Wirken wurde.

Nach zehn Jahren als Bau- und Planungsdezernent ging er diese Woche in den Ruhestand. Intention des rund 230 Seiten starken Buches: Aufzeigen, dass öffentliche Räume und Gebäude eine Stadt prägen. Als Orte des Austauschs und der Begegnung, für alle Bürgerinnen und Bürger gleichberechtigt zugänglich und nutzbar. Obwohl für die Öffentlichkeit errichtet, kann kommunales Bauen auch verborgen sein, verschlossen, kaum auffindbar oder zumindest wenig beachtet.

Neben häufig frequentierten Gebäuden oder Plätzen - Schulen, Bürgerzentren - sind es auch Brücken, Straßen oder das Klärwerk: unverzichtbare Bestandteile unseres Alltags, denen wir häufig keinen zweiten Blick schenken. Dass hierdurch manches versäumt wird – auch davon erzählt das Buch. „Sie haben Ideen, Entwicklungen zugelassen, das zeichnet Sie aus“ – unter Beteiligung von Öffentlichkeit, Fachleuten und Politik, machte Architekt Andreas Grube für die Karlsruher Architektenlandschaft Respekt für die „Obert-Dekade“ deutlich. Ab Montag ist das Buch zum Selbstkostenpreis von zehn Euro beim Amt Hochbau und Gebäudewirtschaft (Zähringerstraße 61) und im Buchhandel  erhältlich. -rie-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe