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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Oktober 2018

Engagierte Firmen: Sozial und für sich selbst geackert

RESPEKT zollten unter anderem BM Käuflein (M.) und für Neureuts Ortsverwaltung Harald Denecken (l.) den Vertretern der mit zahlreichen Kräften sozial aktiven Firmen Intel und Siemens. Foto: MMG

RESPEKT zollten unter anderem BM Käuflein (M.) und für Neureuts Ortsverwaltung Harald Denecken (l.) den Vertretern der mit zahlreichen Kräften sozial aktiven Firmen Intel und Siemens. Foto: MMG

 

Urkunden für gesellschaftliches Engagement zweier großer ansässiger Unternehmen

Wer für bedürftige Kinder das Anschaffen einer Schaukel durch die Hardtstiftung ermöglicht und die selbst aufstellt wie Beschäftigte der Siemens AG oder dem in Schieflage geratenen Neureuter Vogelpark zu neuer Vitalität verhilft wie Kräfte der Intel GmbH, tut auch sich selbst Gutes.

Für vorbildliches gesellschaftliches Engagement, weit über diese Beispiele hinaus, ehrte Bürgermeister Dr. Albert Käuflein jüngst beide in Karlsruhe ansässige Unternehmen: „Ohne Ihre Hilfe wären diese“ und viele weitere „Maßnahmen nicht oder nur schwer umsetzbar gewesen.“ Das Überreichen der Urkunden im Haus Solms komplettierte die erste Dekade einer Anerkennung, die seit 2008 bislang insgesamt 30 lokal aktiven Unternehmen zuteil geworden war. Vermittler zwischen Organisationen und einsatzfreudigen Firmen, auch Koordinator ist das städtische Büro für Mitwirkung und Engagement.

„Wir haben alle anstehenden Arbeiten fertiggekriegt“, betonte Bürgermentor Peter Grimm, vom Zupacken all derer positiv überrascht, die Intel zum 50. Bestehen abgestellt hatte. Insgesamt 700 Stunden kamen sozialen Einrichtungen und Vereinen zugute, so auch dem Vogelpark, dem die „Nereeder Spundefresser“ von Projektleiter Grimm bereits zur Seite standen. Ein Zaun wurde repariert, eine Voliere bekam ein neues Dach, ein ums andere Mal wurde Grünzeug weggeschafft, vom 300. Stadtgeburtstag im Forst gelagerte Bänke bekamen einen neuen Zweck.

Auch Tierheim, ARCHE und Altenzentrum fanden Unterstützung von Leuten des Computer-Spezialisten, während der Industrieriese unter anderem seit mehr als zehn Jahren auf Kundengeschenke für Spenden verzichtet, Pate junger Bürger und Flüchtlinge ist. Beschäftigte ernteten 30 Kilo Kirschen, jäteten und taten wieder Gutes über mehr als 400 Weihnachtspäckchen. Bis dank des der Aktion entstammenden Erlöses und tatkräftiger Arbeit in diesem Jahr geschaukelt werden konnte. -mab-

 
 

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