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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Oktober 2018

Gemeinderat: Besser einkaufen können als Radler

WIE GUT sich per Rad einkaufen lässt, debattierte das Plenum. Foto: Fränkle

WIE GUT sich per Rad einkaufen lässt, debattierte das Plenum. Foto: Fränkle

 

Karlsruhe ruht sich als Süddeutschlands Fahrradhauptstadt nicht aus, sondern kümmert sich intensiv um Radler-Belange. Die Verwaltung will auch eine Kampagne „Mit dem Rad zum Einkaufen“ angehen, wie von der SPD ähnlich der laufenden „Mit dem Rad zur Arbeit“ beantragt.

Personell aktuell nicht leistbar, soll die Idee gegebenenfalls in das 2019 fortzuschreibende 20-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs einfließen. Hierbei partizipiert der Gemeinderat. „Es wollen verschiedene Bürger Märkte anfahren, die auto-, aber nicht radgerecht konstruiert“ und erreichbar sind, erklärte Michael Zeh für die Antragssteller. Dass Neuplanungen wie die IKEA-Niederlassung Radfahrer bewusst berücksichtigen müssen, sei begrüßenswert.

Auch Michael Haug (KULT) sah damit ein gutes Beispiel kommen, während Johannes Honné (GRÜNE) im Bestand unter anderem zu wenige Abstellplätze bemängelte. Unverhältnismäßig viel Platz beim Fahren und Parken der angesprochenen Lastenräder sollte gut durchdacht sein, merkte Karl-Heinz Jooß (FDP) an. Für die CDU unterstützte Tilman Pfannkuch die Verwaltung und wollte zugleich die unterschiedlichen Bedarfe der Nutzer der verschiedenen Verkehrsmittel beachtet wissen. -mab-

 
 

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