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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Oktober 2018

Neuer Bürgermeister: OB Mentrup führt Dezernent Daniel Fluhrer in sein Amt ein

OFFIZIELL: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup nimmt Bürgermeister Daniel Fluhrer den Amtseid ab. Foto: Fränkle

OFFIZIELL: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup nimmt Bürgermeister Daniel Fluhrer den Amtseid ab. Foto: Fränkle

 

Nahtlos übernahm Daniel Fluhrer von Michael Obert dessen Amtsgeschäfte und verantwortet seit Montag die Geschicke der Stadt im Bereich Planen und Bauen, Flächen- und Immobilienmanagement sowie Zoologischer Stadtgarten. Er finde ein wohlbestelltes Dezernat vor, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Dienstag bei der offiziellen Amtseinführung im Kreise von Vertretern des Gemeinderats sowie Amtsleitungen.

Und weiter: Es liege nun an ihm, die Stadt rund um das Bauen und Planen „fachlich und mit eigener Persönlichkeit“ weiter zu gestalten. Fluhrer bedankte sich für das „herzliche Willkommen“ an seiner neuen Wirkungsstätte. Gerne wolle er den „fachlichen Diskurs weiterführen“.  Fluhrer sei ein Novum, so Mentrup, ein „parteiunabhängiger Fachmann, nicht aus dem hiesigen Gemeinderat oder der Verwaltung und nicht einmal aus Karlsruhe kommend“. Er, der Neue, halte es mit der Maxime, dass die „Idee stärker ist als die Macht“, erklärte Fluhrer.

Lebt doch etwa die Idee des urbanen Karlsruhes - unabhängig von vergangenen Hierarchien und Machtgefügen - auch 300 Jahre nach der Stadtgründung weiter. „Lassen Sie sich in Ruhe auf uns ein, wie wir es umgekehrt auch tun“, meinte OB Mentrup. Allein die großen Themen wie Vollumbau des Stadions, Umbau und Sanierung Badisches Staatstheater, Modernisierung Stadthalle, Neugestaltung von Marktplatz und Kaiserstraße oder das Korridorthema Mobilität „stehen für eine Reihe spannender, gemeinsamer Aufgaben“. Ganz im Sinne Fluhrers betonte der OB die inhaltliche Auseinandersetzung. Nur im Zusammenspiel entwickle sich am Ende die Qualität, „die wir kennen und brauchen“.

Angesichts verschiedener, in der Öffentlichkeit auch kontrovers und emotional geführter Debatten unterstrich das Stadtoberhaupt die Notwendigkeit, „intensiv mit der Bürgerschaft zu kommunizieren“. Und sie mitzunehmen, dabei auch zu vermitteln, dass verschiedene Fachperspektiven zu einem ausgewogenen Kompromiss führen müssen. Kompromisse, an denen politische Mehrheiten im Gemeinderat auch Stellschrauben drehen wollen. „Die Idee muss bestechen“, betonte dazu Fluhrer. Dabei bringe er gern seine Fachlichkeit ein, um „mit Ihnen gemeinsam der Stadt Bestes zu suchen“. -rie-

 
 

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