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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Oktober 2018

Schlossgarten: Müll im Schlosspark

MÜLL IM PARK: Gisela Splett (2. v. l.), Ursula Orth (r.) sowie Thomas Huber (l.) und sein Team mit der Ausbeute eines Tages Foto: MMG

MÜLL IM PARK: Gisela Splett (2. v. l.), Ursula Orth (r.) sowie Thomas Huber (l.) und sein Team mit der Ausbeute eines Tages Foto: MMG

 

Neue Gartenordnung für respektvolles Miteinander

Mit seinen gepflegten Wegen und Wiesen, den schattenspendenden Bäumen und unterschiedlichen Blumen ist der Schlosspark für viele Besucherinnen und Besucher die grüne Oase im Zentrum der Fächerstadt.

Reinigung und Instandhaltung der weitläufigen Anlage, zu der auch Botanischer Garten und Schlossplatz zählen, sei eine „anspruchsvolle Daueraufgabe“, wie das verantwortliche Karlsruher Amt vom Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg mitteilte. Amtsleiterin Ursula Orth konnte dies bei einem Pressetermin mit eindrucksvollen Zahlen belegen. Rund 45 Tonnen Müll seien 2017 zusammengekommen, und in der Hauptsaison seien Beschäftigte täglich fünf Stunden damit beschäftigt, Mülleimer zu leeren, Müll aufzusammeln und zu entsorgen. Durch den Unrat würden Wildtiere angelockt, zerbrochenes Glas sorge für Verletzungsgefahr.

Auch Staatssekretärin Gisela Splett war zugegen, um eine angepasste Gartenordnung zu präsentieren und damit auf die Problematik aufmerksam zu machen. Es sei schön, dass sich die „Menschen gerne im Schlossgarten aufhalten“, betonte sie. Aber es ginge auch darum, „respektvoll mit dem Park umzugehen“. Deshalb wünschte sich auch Gartenleiter Thomas Huber „gegenseitige Rücksichtnahme“, um die vielen Bäume, Wiesen und Biotope zu schützen. -gem-

 
 

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