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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Oktober 2018

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Hilfsfristen sind nicht verhandelbar!

Thomas H. Hock, FDP-Stadtrat

Thomas H. Hock, FDP-Stadtrat

 

Seit 2008 wird die Einhaltung der Hilfsfristen in Karlsruhe immer wieder öffentlich angezweifelt. Zu Recht? Ich denke, ja! Die Helferinnen und Helfer, die vielen Ehrenamtlichen und aufopfernden Hauptamtlichen retten täglich die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger; ihnen ist kein Vorwurf zu machen.

Während in Hessen acht Rettungswagen auf 100.000 Einwohner kommen und in Niedersachsen sogar zehn Rettungswagen, sind es in Baden-Württemberg gerade einmal fünf Fahrzeuge.

Wir, als Kommune müssen unseren Oberbürgermeister auffordern, sich beim Baden-Württembergischen Städtetag einzusetzen, die Mindestanzahl von Rettungswagen pro 100.000 Einwohner zunächst auf mindestens acht anzuheben; diese Fürsorgepflicht ist unumgänglich. Der Städtetag muss den Kassen auf den Füßen stehen.

Gleichermaßen muss sich die Stadt beim Land einsetzten, dass dieses von seinem Recht Gebrauch macht, neben den bisher beauftragten Unternehmen, wie dem Roten Kreuz, auch weitere Verträge zu schließen, um bedarfsgerecht zu helfen. Handeln muss am Ende das Innenministerium. Die FDP appelliert an Innenminister und OB: Sorgen Sie für die Einhaltung der Hilfsfristen mit allen Möglichkeiten; nehmen Sie weitere Unternehmen unter Vertrag; es geht um das Leben der Bürgerinnen und Bürger und das ist keine Verhandlungsmasse!

Thomas H. Hock
FDP-Stadtrat

 
 

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