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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Oktober 2018

Neue Zentrale des KVBW: Bekenntnis zu Karlsruhe

VOR DER NEUEN ZENTRALE: (v. l.) KVBW-Chef Reimold, OB Mentrup und Gemeindetagspräsident Roger Kehle Foto. Fränkle

VOR DER NEUEN ZENTRALE: (v. l.) KVBW-Chef Reimold, OB Mentrup und Gemeindetagspräsident Roger Kehle Foto. Fränkle

 

Markanter architektonischer Akzent / Modernste Bautechnik

Mit seiner gerade bezogenen neuen Hauptverwaltung als markantem architektonischen Akzent am Stadteingang hat der Kommunale Versorgungsverband an der Ludwig-Erhard-Allee 19 „ein klares Bekenntnis zu Karlsruhe abgegeben“, so OB Dr. Frank Mentrup.

Der KVBW habe in „unproblematischer und vertrauensvoller Zusammenarbeit die beste Lösung gefunden und eine weitere prominent platzierte Lücke am östlichen Stadteingang geschlossen“, war der Oberbürgermeister zufrieden.

Nachdem der bisherige Sitz in der der Daxlander Straße zu klein und an die benachbarten Stadtwerke zu deren Erweiterung verkauft wurde, hat der nicht gewinnorientierte öffentlich-recht-liche Dienstleister nun 500 moderne Arbeitsplätze neu geschaffen. Gemeindetagspräsident Roger Kehle als KVBW-Gremienvorsitzender sah das als „Teil eines ehrgeizigen Entwicklungsplans in Karlsruhe mit soliden, wirtschaftlich-nachhaltigen Räumen und exzellenter Anbindung an den ÖPNV. Daher gebe es in der Tiefgarage auch nur 137 Plätze für Autos, dafür aber 120 für Fahrräder.

Weitere 100 Arbeitsplätze existieren außerdem in der Stuttgarter Zweigniederlassung. KVBW-Direktor Frank Reimold war stolz, nach einem europaweiten Wettbewerb, den „überzeugenden“ ersten Preis der Düsseldorfer Architekten Slapa Oberholz Pszczulny lediglich mit „ein paar Änderungen im Innern“ bei engem Bebauungsplan seit Juni 1916 in der vorgesehenen Zeit und mit dem geplanten Budget von 90 Millionen Euro tatsächlich realisiert zu haben. Das Gebäude mit modernster Technik wie Betonkerntemperierung, mechanischer Lüftung, Sonnenschutz und Photovoltaik hat rund 30.000 Quadratmeter.

Es ermöglicht Teambildung und vernetztes Arbeiten. Fast ein Drittel ist vermietet. Als Reserveflächen gedacht, kann der expandierende KVBW sie später auch einmal selbst nutzen. Der Neubau war notwendig, weil wegen mehr „Aktiven und Rentenempfängern alle Geschäftsbereiche wachsen“, sagte Reimold. Der KVBW, bei dem die Stadt seit 1981 Mitglied ist, kümmert sich um die Versorgung der Beamtinnen und Beamten und die Zusatzversorgung der Beschäftigten im Ruhestand, Beihilfen und bietet auch kompletten kommunalen Personalservice an.

So betreut etwa die Zusatzversorgungskasse 5000 Arbeitgeber mit 480.000 aktiv, und 550.000 beitragsfrei Versicherten sowie 220.000 Rentnerinnen und Rentnern. Damit das alles langfristig finanzierbar bleibt, werden die Beiträge sicher in Immobilien, wie dem neuen Verwaltungsgebäude oder in eigenen Immobilienfonds angelegt. -cal-

 
 

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