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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Oktober 2018

Kultur: Wie viel Selbst bleibt?

WORAUF ES BEI DIGITALER SICHERHEIT ANKOMMT beleuchtet die Tagung des Karlsruher Forums am 29. November im ZKM. Foto: pr

WORAUF ES BEI DIGITALER SICHERHEIT ANKOMMT beleuchtet die Tagung des Karlsruher Forums am 29. November im ZKM. Foto: pr

 

Karlsruher Forum: Tagung zu digitaler Sicherheit

Informationelle Selbstbestimmung, persönliche Freiheit und Schutz der Privatsphäre sind zwar fest im Grundgesetz verankert, doch erfordern Risiken und Möglichkeiten fortschreitender Digitalisierung neue Sicherheitsstrategien zum Schutz von Daten.

Unter dem Titel „Zwischen Selbstbestimmung und Fremdnutzung – Sicherheit in digitalen Infrastrukturen“ greift die 20. Tagung des Karlsruher Forums für Kultur, Recht und Technik das Thema aus verschiedenen Perspektiven auf. In Vorträgen und Diskussionen setzen sich Referentinnen und Referenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft am Donnerstag, 29. November, von 10 bis 19 Uhr im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) mit aktuellen Entwicklungen auseinander.

Worauf es bei digitaler Sicherheit ankommt, skizziert etwa Dr. Constanze Kurz, Informatikerin und Sprecherin des Chaos Computer Clubs Deutschland. In ihrem Vortrag geht es auch darum, welches Grundverständnis von digitaler Sicherheit notwendig ist, um mit eigenen und fremden Daten besser umzugehen. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Herausforderungen für Recht und Verfassungsrecht, aber auch für die Wirtschaft.

Wie frei gehen Kulturschaffende mit der Digitalisierung und was ist Künstlern erlaubt? Damit setzt sich Medienwissenschaftler Tilman Baumgärtel auseinander, bevor einige Künstler ihre Beiträge zur ZKM-Schau „Open Codes“ vorstellen. Andere Länder – andere Strategien? Aus Estland berichtet Luukas Ilves, der in Brüssel in der Denkfabrik Lisbon Council tätig ist und zu digitalen Fragen berät.

OB Dr. Frank Mentrup eröffnet die Veranstaltung um 10 Uhr mit einer Grußansprache, danach führt ZKM-Geschäftsführerin Christiane Riedel in das Thema ein, um 10.30 Uhr beginnt das moderierte Symposium. „Wie viel Selbst bleibt?“ fragt ab 18 Uhr die abschließende Podiumsrunde unter Leitung von Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche, bei der die Referentinnen und Referenten Bilanz ziehen.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Anmeldungen sind erbeten und per E-Mail unter info@karlsruher-forum.de sowie online unter www.karlsruher-forum.de möglich. Im Internet gibt es darüber hinaus ausführliche Informationen sowie das detaillierte Programm zum Herunterladen. –red-/-maf-

 
 

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