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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Oktober 2018

Partnerstädte: Viel geschafft und noch viel vor

FREUDE über 25 Jahre Freundeskreis mit (v.l) Elena Wolf, Frank Mentrup, Alexandra Ries und der Tanzgruppe der Banater Schwaben. Foto: Fränkle

FREUDE über 25 Jahre Freundeskreis mit (v.l) Elena Wolf, Frank Mentrup, Alexandra Ries und der Tanzgruppe der Banater Schwaben. Foto: Fränkle

 

Freundeskreis Karlsruhe-Temeswar feierte in der Karlsburg sein 25-jähriges Bestehen

Ein Vierteljahrhundert Freundschaft inklusive Hilfstransporten, Austausch und vielfältigen Begegnungen feierte jetzt der Freundeskreis Karlsruhe-Temeswar in der Karlsburg, inspiriert durch Arien von Rossini, Mozart, Donizetti und Bizet, interpretiert von Dilara Baştar und Bariş Yavuz vom Badischen Staatstheater.

Temeschburg,  das Zentrum des Banat ist heute zweitgrößte Stadt Rumäniens. “Klein-Wien“, beherbergt nach einer von Deutschen, Ungarn, Türken und Österreichern geprägten Geschichte heute viele Nationalitäten und über 40 Glaubensgemeinschaften. Ziele des 1993 gegründeten Freundeskreises sind der Jugendaustausch, Unterstützung institutioneller Kontakte, Pflege und Kooperationen von Unternehmen, der Austausch von Wissenschaft und Kunst wie natürlich zwischen den Menschen, auch via Bürgerreisen.

Vorsitzende Alexandra Ries erinnerte an Gründer wie den anwesenden EX-OB Gerhard Seiler oder den bereits gestorbenen,  unermüdlichen Garanten Heinz Doll, dankte wie Kuratoriumsvorsitzender Helmut Augenstein allen Mitstreitern und verwies auf das unverzichtbare Miteinander, wie auch immer wieder „junge  Menschen zu begeistern“.

Ebenso OB Dr. Frank Mentrup. Er wünschte der Partnerkommune viel Erfolg für ihre Kulturhauptstadtbewerbung 2021 und kündigte Karlsruher Engagement an. „Parallelen zwischen den Partnerstädten“  nannte Elena Wolf, Rektorin des Nikolaus-Lenau-Gymnasiums Temeswar in ihrem die Zeiten streifenden Festvortrag. Etwa die Entwicklung beider Städte im 18. Jahrhundert zu Residenzen des Barock oder seit  1800 ein Fokus auf  Bildung und Universitäten, was sich letztlich in Nobelpreisträgern wie Ferdinand Braun oder Herta Müller niederschlug. -cal-

 
 

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