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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. November 2018

Gemeinderat: Mehr Grün statt Stein und Schotter

GRÜNE GARTENANLAGEN bieten Lebensraum für die Tierwelt und tragen zu einem gesunden Stadtklima bei. Foto: MMG

GRÜNE GARTENANLAGEN bieten Lebensraum für die Tierwelt und tragen zu einem gesunden Stadtklima bei. Foto: MMG

 

Gärten sollen gutes und gesundes Stadtklima fördern

Zur Verbesserung des Stadtklimas forderte die SPD-Fraktion die Reduzierung privater Stein- und Schottergärten. Dazu erklärte die Verwaltung, dass es schwierig sei, genannte Gartenformen noch weiter einzuschränken und aufwendig, dies auch umzusetzen.

Trotzdem soll 2019 im Rahmen des Projekts „Grünsatzung“ damit begonnen werden, gebietsspezifische Vorgaben zu formulieren. Auch im Kleingartenbeirat werde weiter über das Thema diskutiert und die Öffentlichkeit soll auf „breiter Front informiert“ und sensibilisiert werden. Inventa, Offene Pforte und das geplante Konzept „Pflanzenträume / Gartenräume“ sollen als Vehikel dienen.

Um das Stadtklima zu verbessern, müsse „jede Möglichkeit“ genutzt werden, forderte Dr. Raphael Fechler (SPD) und Sven Maier (CDU) freute sich auf die „angekündigte Diskussion“. Johannes Honné (GRÜNE) unterstützte, dass „was getan werden muss“, Erik Wohlfeil (KULT) begrüßte „die Stoßrichtung“ und Friedemann Kalmbach (FÜR Karlsruhe) war vor allem „die Bewusstmachung“ wichtig. Tom Høyem (FDP) ging der Antrag hingegen „zu weit“ und auch Dr. Paul Schmidt (AfD) stand einem „Kriterienkatalog“ kritisch gegenüber. Da das Gremium letztendlich einhellig mit dem geplanten Vorgehen der Verwaltung zufrieden war, wurde der Antrag ohne Abstimmung als erledigt betrachtet.  -gem-

 
 

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