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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. November 2018

Gemeinderat: Oberreut soll Konzept kriegen

BIS ENDE 2020 soll ein eigenes Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept mit sozialem Schwerpunkt für Oberreut fertig sein. Foto: Fränkle

BIS ENDE 2020 soll ein eigenes Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept mit sozialem Schwerpunkt für Oberreut fertig sein. Foto: Fränkle

 

Nach Neureut und Knielingen soll nun, mit Rückenwind durch einstimmiges Ja des Gemeinderats, Oberreut ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) erhalten. In den kommenden beiden Jahren zu erarbeiten. Die erste Phase zu Bestandsaufnahme und aktivierender Befragung (Vor-Ort-Interviews) beginnt im November.

Bis September geht es unter anderem darum, Akteure wie Vereine und Bildungseinrichtungen sowie Fachämter einzubinden, zudem eine Stärken-Schwächen-Analyse zu erstellen. Die kam besonders gut an im Plenum, dem deren Ergebnis wohl in einem Jahr vorgelegt wird und das STEK Ende 2020.
Sibel Habibovic bat schon jetzt, SPD-Fragen etwa zu Kinderbetreuung, Barrierefreiheit und Verkehrsanbindung zu klären.

Gelegenheit dazu biete der Prozess, entgegnete Karin Wiedemann (CDU) und regte an, „mit Dolmetschern zu arbeiten“. Ein Moderationsbüro soll den Prozess begleiten und der Bürgerverein eng mitwirken. Zu verstetigendes Akteursnetzwerk und Lenkungsgruppe treffen sich ab erstem Quartal 2019, für September ist der Start der eigentlichen Bürgerbeteiligung mit verschiedenen Formaten vorgesehen. Flankierend soll schon ab April Online-Beteiligung über das städtische Portal möglich sein.

Das Image haftet, doch der Stadtteil gilt längst nicht mehr pauschal als sozialer Brennpunkt. Überdurchschnittlich hoch sind aber Anteile wie SGB-II-Bezug (bei Alleinerziehenden mehr als die Hälfte), Sozialwohnungen, Arbeitslosigkeit. Bei leicht sinkender Bevölkerung und Sonderstrukturen steht Soziales wie Bildung und Beschäftigung, Stärkung von Teilhabe und Miteinander im Fokus des STEK. -mab-

 
 

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