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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. November 2018

Inklusionspreis: Gemeinsam auf den Weg machen

Freude über Inklusionspreis: mit den Ausgezeichneten freuten sich die kommunale Behindertenbeauftragte Ulrike Wernert (vorne l.), Stephanie Aeffner (vorne r.) sowie BM Martin Lenz (r.). Foto: Fränkle

Freude über Inklusionspreis: mit den Ausgezeichneten freuten sich die kommunale Behindertenbeauftragte Ulrike Wernert (vorne l.), Stephanie Aeffner (vorne r.) sowie BM Martin Lenz (r.). Foto: Fränkle

 

Inklusionspreis würdigt Projekte mit gelebter Teilhabe

Bereits zum zweiten Mal wurde in der vergangenen Woche der Karlsruher Inklusionspreis verliehen. Auch dieses Jahr wurden Menschen gewürdigt, die mit ihrer Arbeit die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen aktiv gefördert haben und so dabei halfen, Benachteiligungen abzubauen und Vorurteile zu überwinden.

Bürgermeister Martin Lenz betonte einleitend, dass Karlsruhes Stärke die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und privatem Engagement sei.  „Nur gemeinsam können wir uns auf den Weg machen, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der alle Menschen mit ihren Stärken und Schwächen angenommen werden und alle die Möglichkeit haben, ihr Leben so zu führen, wie sie es möchten“, so Lenz.

In der Kategorie Einzelpersonen wurden Uwe Benitz, Mariana Fütterer, Armin Kuhn und Günther Tomek von der Karlsruher Sektion des Deutschen Alpenvereins geehrt. Sie waren maßgeblich für die Ausrichtung des ersten nationalen Paraclimbing Wettbewerbs verantwortlich und engagieren sich auch darüber hinaus für die Inklusion im Klettersport. In der Kategorie Wirtschaft wurde die Firma Printor ausgezeichnet, die auf das Recyceln von Tintenpatronen spezialisiert ist. Den Preis gab es dafür, dass Inhaber Guido Berlinger nicht nur Menschen mit Behinderungen eingestellt hat, sondern sich aktiv um ein adäquates Arbeitsumfeld bemüht.

Als vorbildliche soziale Einrichtung wurde die Kindertagesstätte im Lebenshilfehaus prämiert. Von 75 Plätzen sind dort 20 für die inklusive Förderung vorgesehen. Zukunftsweisend sei zudem die Arbeit in einem multiprofessionellen Team mit innovativen Konzepten. Landes-Behindertenbeauftragte Stephanie Aeffner dankte schließlich der Stadt und der Fachjury dafür, dass sie „ganz unterschiedliche Bereiche auszeichnen“ und den Fokus auf Menschen legen, die „Lösungen suchen“, um damit „gemeinsame Erfolge“ zu feiern. -gem- 

 
 

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