Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. November 2018

Spenden: Not lindern und Freude bereiten

SCHECKS hat der Vorstand der Stober-Stiftung übergeben an (v. l.) Diakonisches Werk, AWO, Stadt, Caritas und Paritätischen. Foto: Fränkle

SCHECKS hat der Vorstand der Stober-Stiftung übergeben an (v. l.) Diakonisches Werk, AWO, Stadt, Caritas und Paritätischen. Foto: Fränkle

 

Stober-Stiftung unterstützt Wohlfahrtsverbände und damit ältere Mitmenschen

„Ihre Hilfe ermöglicht auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, hob Bürgermeister Dr. Albert Käuflein zur Spendenübergabe durch die Werner-Stober-Stiftung hervor. Die bedachte wieder mit je 40.000 Euro zur Unterstützung älterer Armer und Hilfsbedürftiger die Stadt und die Liga der freien Wohlfahrtspflege.

In Letzterer vereint, erhielten so AWO, Caritas, Diakonisches Werk (DW) und Paritätischer Wohlfahrtsverband je 10000 Euro als Mittler, um sie gezielt einzusetzen. Was meist in Dosen von 120 bis 150 Euro geschieht. „Sodass mindestens einem am Tag geholfen werden kann“, konstatierte der Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Johannes-Georg Voll. Erfreut, dass nicht nur „schlimmste Not zu lindern, sondern auch Freude zu stiften“ ist.

Von einer Frau, die die Kinder ihrer schwerkranken Tochter aufnahm und nun nicht mal ihre kaputte Waschmaschine ersetzen kann, erzählte beispielhaft die Regionalgeschäftsführerin des Paritätischen, Ulrike Sinner, vorige Woche im Pressegespräch bei der Caritas. Hans-Gerd Köhler, Vorstand des Gastgebers, würdigte die Stiftung als wichtiger Partner gegen Altersarmut und zur Unterstützung bei Lebensgewohnheiten. So verwies er auf die Beiertheimer Tafel, die zu einem Drittel Kleinstrentenbezieher nutzten. Gerade Ältere schämten sich aber, Hilfe anzunehmen, und versuchten, eine Fassade aufrechtzuerhalten, erklärte der Geschäftsführer des AWO-Kreisverbands Stadt, Markus Barton, und sprach von einem „wertvollen Beitrag über soziale Dienstleistungen hinaus“.

Um die Bedeutung schöner Erlebnisse zu unterstreichen, ging DW-Direktor Wolfgang Stoll neben Vesperkirche und Bahnhofsmission auf die „Ferien ohne Kofferpacken“ im Waldzentrum samt täglich betreuter An- und Abfahrt ein. „Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter wird zunehmen, das betrifft vor allem Frauen“, führte der Bürgermeister aus: „Umso dankbarer sind wir für diesen Einsatz.“ -mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe