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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. November 2018

Wildparkstadion: Nächster Schritt zu neuem Stadion

HANDESHAKE: (v. r.) OB Dr. Frank Mentrup und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther mit KSC-Vize Günther Pilarsky, hinten (v.r.) Werner Merkel (EibS), Notar Fabian Feterowsky und Fabian Herrmann (KSC). Foto: Fränkle

HANDESHAKE: (v. r.) OB Dr. Frank Mentrup und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther mit KSC-Vize Günther Pilarsky, hinten (v.r.) Werner Merkel (EibS), Notar Fabian Feterowsky und Fabian Herrmann (KSC). Foto: Fränkle

 

Stadt und KSC unterzeichnen Vereinbarungen / Nachtrag ermöglicht Bau von Parkdeck

Der Neubau des Wildparkstadions kann beginnen. Am Dienstag, 30. Oktober unterzeichneten die Stadt und der Karlsruher SC vor dem Notar die dazu notwendigen Vereinbarungen. Diese schaffen auch die Voraussetzungen dafür, dass der Verein das von ihm gewünschte Parkdeck bauen kann.

Nach langen Verhandlungen bis in die Nachtstunden des Dienstags hinein gelang es beiden Partnern, eine Lösung zu finden, die sowohl dem Beschluss des Karlsruher Gemeinderats vom 23. Oktober als auch dem der Mitgliederversammlung des KSC vom 22. Oktober Rechnung trägt. In einem Nachtrag zu den bestehenden Vereinbarungen sind bereits die Inhalte des zukünftigen Erbbaurechts festgelegt, mit dem die Stadt dann dem KSC das notwendige Grundstück für das Parkdeck zur Verfügung stellt. Damit hat der Verein die Möglichkeit, die Finanzierung zu klären und das Parkdeck zu errichten.

„Jetzt haben die Stadt und der KSC die notwendige Sicherheit“, freute sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Dienstagnachmittag nach der Unterzeichnung über die gemeinsam gefundene Linie und dankte gleichzeitig „allen Beteiligten für diesen Kraftakt“. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther betonte: „Es freut mich sehr, dass wir nun endlich eine Einigung erzielt haben. Ich denke, wir haben gemeinsam eine für beide Seiten gute Lösung gefunden und können nun voller Vorfreude ans Werk gehen.“

Montag rollen Bagger an

Die Lösung schafft darüber hinaus die Voraussetzungen dafür, „dass wir auch den vorgesehenen Zeitplan einhalten können“, hat OB Mentrup den Blick bereits auf die kommende Woche gerichtet. „Ab dem 3. November 2018, fast auf den Tag genau 25 Jahre nach ‚Valencia‘, beginnt für den KSC eine neue Zeitrechnung“, freute sich Ingo Wellenreuther im Namen des gesamten Vereins. Am für den für den KSC historischen 3. November, also am morgigen Samstag, findet im Wildparkstadion das Abschiedsspiel unter dem Motto „Danke, Wildparkstadion! 1955 – 2018“ statt. Und dann rollen am Montag, 5. November, die ersten Bagger zum Abriss der Wälle und von Teilen der Tribüne im bestehenden Stadion an. Der Abbruch, der das Baufeld freiräumt, ist als eine sogenannte Vorabmaßnahme gleichzeitig der Startschuss für den Neubau. Wie das neue Wildparkstadion am Ende aussehen soll, wird am 22. November, bei einer Bürgerversammlung im Südwerk erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. -trö-

 
 

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