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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. November 2018

Baden-Airpark: Bequemer in die Bundeshauptstadt

BERLIN-REISENDE können täglich vom FKB abheben. Foto PR

BERLIN-REISENDE können täglich vom FKB abheben. Foto PR

 

Bis zu zwei Flüge am Tag

„Die gute Erreichbarkeit ist das A und O für eine Wirtschaftsregion freute sich Karlsruhes OB und Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe Dr. Frank Mentrup darüber, dass die Fluggesellschaft Eurowings nach der Insolvenz der Air Berlin die Verbindung vom Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) nach Berlin Tegel wiederbelebt hat und nach etwas holprigen Start, nun mit dem Einsatz eines Airbus A319 mehr Sitzplatzkapazität und Komfort anbieten will.

Besonders für die Wirtschaft, deren Interessenverbände und die Politik seien schnelle Verbindungen nach Berlin wichtig. Wegen dem Image der Vorverbindung sei der Wunsch nach Quantität, Qualität und ganz besonders nach Zuverlässigkeit sehr groß.

.„Persönliche Kontakte haben nach wie eine ganz wichtige Bedeutung, Online-Konferenzen können diese nicht ersetzen“, zeigte sich IHK-Hauptgeschäftsführer Guido Glania bei einer Pressekonferenz in der letzten Woche überzeugt von einem ausreichenden Marktpotenzial, um eine dauerhafte Verbindung vom FKB nach Berlin aufrecht zu erhalten. „Wir hatten insgesamt ein schwieriges Jahr“, räumte Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner Anfangsschwierigkeiten am FKB ein, die mit dem Winterflugplan behoben sein sollen.

So habe Eurowings seine Flugpläne entzerrt und Puffer eingebaut um die Zuverlässigkeit zu steigern. Die Etablierung der Strecke sieht der gebürtige Karlsruhe als große Herausforderung, ist aber vom Potenzial der der Verbindung überzeugt. Schließlich sei sie nicht nur für Geschäftsreisende sondern ebenso für Wochenendreisen und Anschlussziele über Berlin, wie Kroatien, die Kanaren oder London Heathrow interessant. Im Winterflugplan fliegt Eurowings von montags bis freitags zweimal täglich nach Berlin und zurück, am Samstag und Sonntag je einmal. „75 Prozent Auslastung“ gibt Eurowings–Chef Jung als Ziel vor. Nach zunächst einkalkulierten Durststrecke, werde man nach einem Jahr „einen kritischen Blick auf die Zahlen werfen müssen.“ –fis-

 
 

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