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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. November 2018

Kombilösung: Bahn frei für Autotunnelbau

DER AUTOTUNNELBAU, wie hier östlich des Mendelssohnplatzes, kann dank der dort wieder Bahnverkehr ermöglichenden Hilfsbrücken mit voller Kraft weiter vorangetrieben werden. Foto: KASIG

DER AUTOTUNNELBAU, wie hier östlich des Mendelssohnplatzes, kann dank der dort wieder Bahnverkehr ermöglichenden Hilfsbrücken mit voller Kraft weiter vorangetrieben werden. Foto: KASIG

 

Provisorium Mendelssohnplatz in Betrieb, endgültige Gestalt Durlacher Tor im Blick

Seit knapp einer Woche nutzt der öffentliche Nahverkehr wieder die wichtige Nord-Süd-Achse über den Mendelssohnplatz. Die zwei je 55 Tonnen schweren und 22 Meter langen Hilfsbrücken bewähren sich, verbinden Fritz-Erler- und Rüppurrer – quer über die Kriegsstraße: Womit die Karlsruher Schienenin-frastruktur-Gesellschaft (KASIG) deren Umbau im Sinne der durch sie verantworteten Kombilösung, für Autotunnel und darüber befindliche Gleistrasse vorantreiben kann.

Dazu wird beispielsweise im Baufeld O2 östlich des Mendelssohnplatzes das Fertigen der Schlitzwände fortgesetzt. Parallel erfolgen der Erdaushub und das Bohren von Ankern der obersten Lage.

In O1, wo der Kriegsstraßen-Umbau mit Spatenstich im April 2017 begonnen hatte, ist schon beinahe Schicht im Schacht: Zwischen den Bank- und Supermarktgebäuden in der Ludwig-Erhard-Allee ist das erste Stück Kraftfahrzeugtunnel im Rohbau hergestellt, Gleiches gilt für die Rampen. Am äußersten südlichen Rand der Kriegsstraße widmen sich Arbeiter den Straßenarbeiten für zwei Richtungsfahrbahnen gen Westen. Der so in der Mitte der Kriegsstraße entstehende Raum ermöglicht den weiteren Tunnelbau. Zwischen Ettlinger Tor und Lammstraße nimmt der Fortschritt rund um Aushub und Grubensicherung seinen Lauf.

Während für den Rohbau des Bahntunnels unter Kaiserstraße und Via Triumphalis indes letzte Restarbeiten wie das Ausbessern von Unregelmäßigkeiten im Beton für die Abnahme seitens der KASIG stattfinden, hat die ausführende Arge Stadtbahntunnel noch mehr zu tun: So sollen oben am östlichen Ende des Bahntunnels die endgültigen Verkehrswege des Durlacher Tors bis Anfang Dezember stehen. Unten geht der Innenausbau mit unter anderem Montage der Betonwerksteine (jetzt auch am Kronenplatz) und bald weiteren Aufzügen, Rolltreppen weiter. -red-/-mab-

 
 

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