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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. November 2018

Kultur: Lesestoff in Hülle und Fülle

ENTSPANNT LESEN kann man bei der Karlsruher Bücherschau. Foto: artis/Bücherschau

ENTSPANNT LESEN kann man bei der Karlsruher Bücherschau. Foto: artis/Bücherschau

 

Bücherschau läuft bis 2. Dezember / Gastland sind die Niederlande

Die Niederlande – jeder weiß, wo das Nachbarland liegt, wie dessen Flagge aussieht und dass dort ein Königshaus gelegentlich für schöne Fernsehbilder sorgt. Weniger bekannt sind hierzulande Autoren und Bücher. Erhellendes vermittelt die 36. Karlsruher Bücherschau, bei der sich bis 2. Dezember alles um Literatur aus dem Nordwesten Europas und aus Deutschland dreht.

300 Verlage präsentieren im Regierungspräsidium am Rondellplatz Titel aller Genres, Besucher erwarten bei der um eine Woche verkürzten Schau 90 Veranstaltungen, darunter zahlreiche deutsch-niederländische Lesungen mit Anne-Gine Goemans, Saskia Goldschmidt oder Jan Brokken. Ausstellungen widmen sich dem nordholländischen Freiluftmuseum „De Zaanse Schans“ und geleiten weiter „Vom Fietsen über den Tulpenmarkt bis zum Delfter Blau“. Die Kleinen treffen im „Kinderland“ auf Kult-Kuh Lieselotte und ihre Freunde, Erwachsene auf bekannte und unbekannte Autorinnen und Autoren. Von Frauen, die dem Leben erneut die Stirn bieten, handelt Monika Bittls „Man muss auch mal loslassen können“ (22. November).

Der Hirnforscher Manfred Spitzer spricht über die Folgen der Smartphone-Epidemie (24. November) und Sky du Mont schildert als in die Jahre gekommener Sohn in „Jung sterben ist auch keine Lösung“, was man macht, wenn einem die eigne Mutter auf Besichtigungstour durch Altersheime schickt. (1. Dezember). Weitere Gäste sind etwa Pierre M. Krause, Judith Schalansky, Hanns-Josef Ortheil sowie die Lokalmatadoren Harald Hurst und Gunzi Heil. Die Bücherschau ist täglich von 10 bis 20 Uhr, sonntags ab 11 Uhr offen. Das Einzelticket kostet zwei, die Dauerkarte fünf Euro. Ab 19 Uhr ist der Eintritt in die Ausstellung frei. Tickets für die Abendveranstaltungen können erstmals über „reservix“ geordert werden Weitere Informationen: www.buecherschau.de. –red-/-maf-

 
 

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