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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. November 2018

Wildparkstadion: BAM Sports baut das Stadion

DAS NEUE STADION IM WILDPARK soll so aussehen. Die BAM Sports GmbH will am 1. Dezember 2019 mit den Bauarbeiten beginnen, für die insgesamt zwei Jahre angesetzt sind. Visualisierung: agn

DAS NEUE STADION IM WILDPARK soll so aussehen. Die BAM Sports GmbH will am 1. Dezember 2019 mit den Bauarbeiten beginnen, für die insgesamt zwei Jahre angesetzt sind. Visualisierung: agn

WEGWEISEND: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und BAM-Geschäftsführer Axel Eichholtz haben das Vertragswerk zum Stadionneubau unterzeichnet. Foto: Fränkle

WEGWEISEND: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und BAM-Geschäftsführer Axel Eichholtz haben das Vertragswerk zum Stadionneubau unterzeichnet. Foto: Fränkle

 

Nun ist es amtlich: Die BAM Sports GmbH mit Sitz in Düsseldorf wird als sogenanntes Totalunternehmen das neue Fußballstadion im Wildpark errichten.

„Nach langen Jahren der Diskussionen sind die Verträge nun in trockenen Tüchern“, zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei der Vertragsunterzeichnung am Montag im Rathaus erleichtert über den erfolgreichen Abschluss mit dem renommierten Stadien- und Sportstättenbauer. „Es ist gelungen, in dem vom Gemeinderat vorgegebenen Vergabekorridor zu bleiben“, freute sich Mentrup bei der anschließenden Pressekonferenz zudem über ein nach den Entwürfen „architektonisch sehr, sehr gelungenes Stadion“, das BAM Sports im Wildpark bauen werde.

Auf der Referenzliste der Tochterfirma der BAM Deutschland AG stehen Fußballstadien wie das Philips-Stadion Eindhoven (Niederlande), die Veltins-Arena Gelsenkirchen, das Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden, das Nelson-Mandela-Stadium Port Elizabeth (Südafrika) und die Opel Arena in Mainz ebenso wie Multifunktionsarenen: Dazu gehören die Mercedes-Benz-Arena in Berlin ebenso wie die SAP Arena in Mannheim und die gerade im Bau befindliche Großsporthalle in Heidelberg. Der Bau des Wildparkstadions sei zwar das inzwischen 24. BAM-Sportstättenprojekt, der selbstgegebene Leitspruch des Unternehmens „Bauen für Emotionen“ stelle aber für jedes neue Projekt immer wieder eine neue Herausforderung dar, betonte Geschäftsführer Axel Eichholtz.

Mit dem architektonischen Konzept „Alles unter einem Dach“ mit einem kompakten Innenraum und einer einprägsamen Fassade sei ein Spagat zwischen regionaler Identität und internationalem Erscheinungsbild gelungen. Während im Wildpark die Vorbereitungsmaßnahmen auf Hochtouren laufen, stünden für BAM nun Detailplanung, Abstimmung und Feintuning an. So rechnet Eichholtz damit, im April den Bauantrag einreichen und am 1. Dezember 2019 mit dem eigentlichen Stadionbau beginnen zu können. „Mit der Stunde Null“ beginnt auch für Frank Nenninger vom Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark eine für den gesamten Projektablauf entscheidende Phase der Planungen, Abstimmungen und Genehmigungen.

Umfangreiche Informationen rund um das Großbauvorhaben und Ansichten des neuen Stadions gibt es am Donnerstag, 22. November, bei einem Bürgerforum im Bürgerzentrum Südwerk, (nach Redaktionsschluss – Bericht in der nächsten Ausgabe der StadtZeitung). Dabei wird auch der neue Webauftritt des Eigenbetriebs vorgestellt. Auf karlsruhe.de/stadionneubau gibt es alle Infos zu Vorabmaßnahmen und Stadionneubau. Mit dem weiteren Baufortschritt im Wildpark wird dieses Angebot um Webcam-Bilder von der Baustelle, Verkehrsinfos und ein Bautagebuch noch weiter ausgebaut. -fis-

 
 

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