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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. November 2018

Fächerbad: Magnet mit neuem Glanz

APPLAUS: Reichlich Beifall gab es für die Darbietungen der Synchronschwimmerinnen wie für die Neugestaltung des Fächerbads insgesamt. Foto: Fränkle

APPLAUS: Reichlich Beifall gab es für die Darbietungen der Synchronschwimmerinnen wie für die Neugestaltung des Fächerbads insgesamt. Foto: Fränkle

 

Fächerbad rundum erneuert / Als Erlebnisbad wiedereröffnet

Die Karlsruher Bäderlandschaft ist um ein Glanzstück reicher. Am vergangenen Freitag war offizielle Wiedereröffnung des sanierten, erweiterten und in ein Erlebnisbad umgewandelten Fächerbads in der Waldstadt.

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hob das für insgesamt 20 Millionen Euro runderneuerte Sportschwimmbad vor den Gästen der Feier gar in den „Status eines Premium-Bads“. Nach dem Spatenstich im März 2015 erhielt das Kombibad mit 50-Meter-Becken und Saunabereich nach Plänen des Karlsruher Architekturbüros Rossmann+Partner zunächst im ersten Bauabschnitt neue Wasserflächen, einen neuen Umkleide- und Sanitätstrakt, Rampen, die Barrierefreiheit sichern, sowie als besonderer Clou ein Cabrio-Becken.

Nach der Eröffnung des vielbeachteten 25-Meter-Sportbeckens mit verschiebbarem Cabrio-Dach, durch das sich der Trakt per Knopfdruck von einem Hallen- in ein Freibad verwandeln kann, standen seit Oktober 2016 die Arbeiten des jetzt fertiggestellten zweiten Bauabschnitts auf dem Programm.

In dem erhielt das Bad „ein neues Gesicht, ein neues Gewand“, hob Architekt Michael Huber von Rossmann+Partner die Transparenz als Kern der Arbeiten hervor, deren Ergebnis jetzt von überall im Gebäude aus „einen freien Blick in die Schwimmhalle ermöglicht“. Mit der Neugestaltung von Foyer und Gastronomie sowie der Einführung des Chip-Coin-Bezahlsystems für Besucher habe das Fächerbad nun „funktional und gestalterisch den Stellenwert, der ihm zukommt“.

Das Relief mit den beiden stilisierten Synchronschwimmerinnen über dem Eingang mache „die Geschichte des Sport- und Freizeitbads erlebbar“, erinnerte Bäderleiter Oliver Sternagel an die frühen Achtziger, in denen Peter Strähle im Fächerbad das Synchronspringen erfand. Dort gingen auf Strähles Initiative hin bald darauf die ersten Deutschen Meisterschaften in der seit 2000 auch olympischen Sportart über die Bühne. -trö-

 
 

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